{"id":3970,"date":"2022-12-31T09:07:39","date_gmt":"2022-12-31T08:07:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3970"},"modified":"2023-02-15T09:57:20","modified_gmt":"2023-02-15T08:57:20","slug":"das-krisenjahr-1923-ein-twitterprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3970","title":{"rendered":"@Krisenjahr1923. Ein Twitterprojekt."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Das Krisenjahr 1923<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Krieg, Inflation, Energieknappheit, politische Gewalt, Demonstrationen und Krisen. So kann man das Jahr 2022 knapp zusammenfassen. Und die Hoffnung, dass 2023 alles besser wird, ist vor allem eins: eine Hoffnung. Ernstzunehmende Indizien daf\u00fcr gibt es kaum. Der Krieg Ru\u00dflands gegen die Ukraine wird weitergehen, wahrscheinlich in seiner Intensit\u00e4t zunehmen. Soldaten werden auf beiden Seiten sterben wie auch unschuldige ukrainische Zivilisten. Deutschland wird weiter \u00fcber Energiekosten sowie eine hohe Inflation streiten. Politische Gewalt gegen Andersdenkende ist inzwischen Alltag. Gesellschaftliche Debatten wie \u00fcber die sich aus dem Klimawandel ergebenden Konsequenzen werden an Radikalit\u00e4t weiter zunehmen. Man braucht keine Glaskugel, um zu prophezeien, dass das Jahr 2023 ein Jahr der Krisen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte wiederholt sich nicht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 1923 war ebenfalls ein Krisenjahr in der deutschen Geschichte. Inflation, wirtschaftliche Krisen, steigende Energiekosten, gesellschaftliche Konflikte: All das war 1923 Alltag f\u00fcr die Deutschen. Nat\u00fcrlich wiederholt sich Geschichte nicht, aber wir sind die Summe unserer Geschichte. Ein Beispiel? In keinem anderen Land in Europa l\u00f6st die steigende Inflation im zur\u00fcckliegenden Jahr solche grunds\u00e4tzlichen \u00c4ngste aus wie in Deutschland. Kein Land in Europa hat eine Hyperinflation und einen so rasanten W\u00e4hrungsverfall erlebt wie die Deutschen 1923.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind eben die Summe unserer Geschichte. Das meint sowohl unsere eigene Lebensgeschichte als auch die Geschichte unserer Eltern, unserer Familie sowie des Raums, in dem wir leben. Dies gilt auch dann, wenn wir geographisch eine andere Heimat oder Herkunft haben. Diese tragen wir mit uns. Doch der Ort, an dem wir leben, pr\u00e4gt uns \u00fcber kurz oder lang. Denn zwei Dinge kann man nicht \u00e4ndern: Geografie und Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte verstehen, neu entdecken und daraus lernen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Wissen um unsere Geschichte ist die Voraussetzung daf\u00fcr, zu verstehen, warum manche Dinge so sind wie sie sind. Ohne das Wissen um unsere Geschichte werden wir nicht in der Lage sein, die richtigen Entscheidungen f\u00fcr morgen zu treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir uns mit dem Krisenjahr 1923 eingehender besch\u00e4ftigen, dann werden wir feststellen, dass uns die Ereignisse dieses Jahres trotz des dazwischen liegenden Weltkriegs, der nationalsozialistischen Diktatur, der deutschen Teilung und des Kalten Krieges viel mehr pr\u00e4gen, als uns bewusst ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschichte wird immer wieder neu erfahren. Gerade der Blick auf 1923 zeigt das. Wir beschreiben das Jahr als Krisenjahr und zeichnen Linien bis 1933. Ein Beispiel: Der Hitlerputsch im November, der erste v\u00f6llig dilettantische Versuch Hitlers, nach der Macht zu greifen, w\u00e4re heute bestenfalls eine Fu\u00dfnote der Geschichte, wenn Hitler nicht zehn Jahre sp\u00e4ter Reichskanzler geworden w\u00e4re. Das verstellt auch den Blick darauf, dass 1923 die Demokratie \u00fcber alle ihre Feinde von ganz links und ganz rechts obsiegte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1923 pr\u00e4gt die Deutschen bis heute mehr als uns bewusst ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im R\u00fcckblick stellt Sebastian Haffner fest: \u201eDieses fantastische Jahr ist es wahrscheinlich, was in den heutigen Deutschen jene Z\u00fcge hinterlassen hat, jene hemmungslos zynische Phantastik, jene nihilistische Freude am \u201eUnm\u00f6glichen\u201c um seiner selbst willen, jene zum Selbstzweck gewordene \u201eDynamik\u201c. Einer ganzen deutschen Generation ist damals ein seelisches Organ entfernt worden: ein Organ, das dem Menschen Standfestigkeit, Gleichgewicht, freilich auch Schwere gibt, und das sich je nachdem als Gewissen, Vernunft, Erfahrungsweisheit, Grundsatztreue, Moral oder Gottesfurcht \u00e4u\u00dfert. Das Jahr 1923 machte Deutschland fertig \u2013 nicht speziell zu Nazismus, aber zu jedem fantastischen Abenteuer. Die psychologischen und machtpolitischen Wurzeln des Nazismus liegen tiefer zur\u00fcck, wie wir sahen. Aber damals entstand das, was ihm heute seinen Wahnsinnszug gibt: die kalte Tollheit, die hochfahrend hemmungslose blinde Entschlossenheit zum Unm\u00f6glichen; das \u201aRecht ist, was uns nutzt\u2018 und \u201adas Wort unm\u00f6glich gibt es nicht\u2018. Offenbar liegen Erlebnisse dieser Art jenseits der Grenze dessen, was V\u00f6lker ohne seelischen Schaden durchmachen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Welchen psychischen Schaden die Deutschen seit 1923 mit sich herumtragen, das lohnt sicher eine wissenschaftliche soziologische und historische Betrachtung. Festzuhalten ist, dass damals das Vertrauen in Staat und Politik nachhaltig zerst\u00f6rt wurde. Mit Verwunderung mag man dann feststellen, wie viele der damaligen Ereignisse uns heute erstaunlich nahekommen. Mit Blick auf die Verwerfungen und die Not von 1923 mahnte Golo Mann: \u201eEs r\u00e4cht sich, fr\u00fch oder sp\u00e4t, wenn man den Leuten zu viel zumutet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Muten auch die Krisen unserer Zeit den Menschen zu viel zu? Was die aktuelle Lage den Deutschen 2023 abverlangt ist bei weitem nicht vergleichbar mit dem Elend der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, aber nach einer langen Phase der Stabilit\u00e4t und des Wohlstands verunsichern und ver\u00e4ngstigen die Krisen unserer Zeit die Menschen. Das ist mehr als verst\u00e4ndlich. Und die Politik tut gut daran, darauf zu reagieren \u2013 und zwar nicht nur mit Hilfspaketen und Schlagworten wie \u201eZeitenwende\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Jahr 1923 auf Twitter miterleben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der politischen Krisen versuchten die Menschen 1923 ihr Leben zu leben. Feierten, liebten und lachten \u2013 bisweilen auch, um die Sorgen vergessen zu machen. Gerade in Berlin bet\u00e4ubten sich die Menschen, um das Elend um sich herum nicht mehr zu sehen. Nirgendwo prallten Luxus und Not so aufeinander wie in der Hauptstadt der Weimarer Republik.<\/p>\n\n\n\n<p>Und manche unerwartete Schlagzeile hielt das Jahr 1923 bereit: Der Muttertag wird in Deutschland eingef\u00fchrt und die erste deutsche LGBTQ-Organisation in Berlin gegr\u00fcndet. Erstmals erh\u00e4lt eine Frau einen Lehrstuhl an einer deutschen Universit\u00e4t. Au\u00dferdem schlie\u00dft die Republik einen Vertrag mit Russland, um sich aus der Energieabh\u00e4ngigkeit von Gro\u00dfbritannien und den USA zu befreien. Der Sozialstaat wird ausgebaut: ein Schwerbehindertengesetz, ein Jugendgerichtsgesetz, das die Strafm\u00fcndigkeit auf 14 Jahre festlegt, und ein \u201eReichsmieterschutzgesetz\u201c werden 1923 verabschiedet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Twitter kann man auf dem Kanal @krisenjahr1923 das Jahr 1923 mitverfolgen. Jeden Tag ein Tweet. Jeden Tag einen anderen Blick auf die Lebenswirklichkeit des Jahres 1923. Das Projekt will dabei nat\u00fcrlich die gro\u00dfen Entwicklungen wie die Hyperinflation und die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Republikfeinden und dem Staat darstellen, aber eben auch zeigen, was das Jahr sonst an Nachrichten und Ereignissen bereithielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben der Menschen drehte sich eben nicht nur um die gro\u00dfen politischen Schlagzeilen. Individuelle Sorgen und eigene Interessen pr\u00e4gen auch heute unserer Wahrnehmung der eigenen Zeit. Das Projekt will das Gesp\u00fcr daf\u00fcr sch\u00e4rfen, dass die Welt selten schwarz und wei\u00df, sondern viel eher von unz\u00e4hligen Graut\u00f6nen gepr\u00e4gt ist. Dies f\u00fchrt zu der Frage, was wir aus der Geschichte des Jahres 1923 lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Inflation als Beispiel.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Inflation ist seit wenigen Monaten so hoch wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Dr\u00e4ngt sich da ein Vergleich mit der Hyperinflation vor genau 100 Jahren nicht geradezu auf? Der Historiker Frank Stocker weist daraufhin, dass in den letzten Jahren die Staaten die Bew\u00e4ltigung gro\u00dfer Krisen wie der Corona-Pandemie mittels der Gelddruckmaschine leisten wollten. Damit konnten eine drohende Massenarbeitslosigkeit und Pleiten in der Wirtschaft zwar verhindert werden, aber es stellt sich die Frage, ob die Politik in der Lage ist, zu einer \u201estabilit\u00e4tsorientierten Geldpolitik zur\u00fcckzukehren\u201c, so Stocker.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Historiker setzt dabei auf die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbanken und verweist zudem darauf, dass anders als vor 100 Jahren \u00d6konomen und Notenbanker um die Ursachen der Inflation wussten und nicht kruden Wirtschaftstheorien nachhingen. Gleichwohl: Es ist noch offen, ob h\u00f6here Zinsen die Inflation wirklich eind\u00e4mmen k\u00f6nnen. Die Entwicklung habe laut Stocker nicht die Dynamik der Inflation von vor 100 Jahren, aber damals wie heute gebe es einige wenige Gewinner und viele Verlierer.&nbsp; Frank Stocker: \u201eDarin unterscheidet sich die Inflation von 1923 in Deutschland nicht von der von heute.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1923 hatte weitreichende Folgen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Mann erinnerte sich noch w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges an das Jahr 1923 und schrieb: \u201eDa geht ein gerader Weg vom Wahnsinn der deutschen Inflation zum Wahnsinn des Dritten Reiches. Das Marktweib, das f\u00fcr ein Ei in trockenem Ton \u201ahundert Billionen\u2018 verlangte, hat damals verlernt sich zu wundern; und nichts war seitdem so toll und grausam, dass es sich noch h\u00e4tte dar\u00fcber wundern k\u00f6nnen: (&#8230;) Aus den Millionen betrogener Arbeiter und Sparer wurde damals eigentlich die \u201aMasse\u2018, mit der Dr. Goebbels es dann zu tun hatte. (&#8230;) Ausger\u00e4ubert wurden die Deutschen zu einer Nation von R\u00e4ubern.\u201c So wie Haffner betont Mann, dass man nicht untersch\u00e4tzen d\u00fcrfe, wie folgenschwer die Erfahrungen und Verwerfungen des Jahres 1923 f\u00fcr den weiteren Verlauf der deutschen Geschichte waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Demokratie kann gewinnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits bleibt festzustellen, dass es ein Fehler ist, das Krisenjahr 1923 vor allem von 1933 aus zu betrachten und in diesem Zusammenhang immer wieder die M\u00e4ngel der ersten parlamentarischen Demokratie zu beklagen \u2013 und teilweise geschieht dies auch mit einer gewissen bundesrepublikanischen Hybris. Noch hat die Bundesrepublik den Nachweis nicht erbringen m\u00fcssen, eine vergleichbare Krise dauerhaft unbeschadet \u00fcberstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Historiker Mark Jones hat das Jahr 1923 nicht zu Unrecht als \u201eGeschichte des Sieges der deutschen Demokratie \u00fcber ihre Widersacher\u201c beschrieben. Sein Fazit: \u201eAm Ende des Krisenjahres standen die deutschen Demokraten aufrecht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mir scheint, dass wir uns viel \u00f6fters diese Perspektive zu eigen machen sollten. Kraft f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung neuer Herausforderungen sch\u00f6pft man aus dem Gelungenen. Heute k\u00f6nnen die Deutschen stolz sein, auf das, was diese Bundesrepublik ausmacht. Das k\u00f6nnen wir, ohne uns \u00fcber das Handeln der Menschen 1923 zu erheben, ohne die Zw\u00e4nge, die ihrem Handeln auferlegt waren zu ignorieren und in der Hoffnung, dass wir sicher nicht alles richtig, aber manches besser machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literaturempfehlungen <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jutta Hoffritz, Totentanz. 1923 und seine Folgen, Hamburg 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Mark Jones, 1923. Ein deutsches Trauma, Berlin 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Frank Stocker, Die Inflation von 1923. Wies zur gr\u00f6\u00dften deutschen Geldkatastrophe kam, M\u00fcnchen 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Volker Ullrich, Deutschland 1923. Das Jahr am Abgrund, M\u00fcnchen 2022.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allgemeine Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>G\u00fcnter Brakelmann, Helmuth James von Moltke 1907-1945. Eine Biographie, M\u00fcnchen 2007.<\/p>\n\n\n\n<p>Christoph Bausenwein, Stuhlfauths Zeiten. Die goldenen Jahre des Fu\u00dfballs, G\u00f6ttingen 2017.<\/p>\n\n\n\n<p>Bernd-M. Beyer, Der Mann, der den Fu\u00dfball nach Deutschland brachte. Das Leben des Walther Bensemann, G\u00f6ttingen 2003.<\/p>\n\n\n\n<p>Sebastian Haffner, Geschichte eines Deutschen. Die Erinnerungen 1914-1933, Stuttgart 2000.<\/p>\n\n\n\n<p>Mark Jones, 1923. Ein deutsches Trauma, Berlin 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Karlauf, Stefan George. Die Entdeckung des Charisma, M\u00fcnchen 2007.<\/p>\n\n\n\n<p>Volker Kluge, Max Schmeling. Eine Biographie in 15 Runden, Berlin 2004.<\/p>\n\n\n\n<p>Henning K\u00f6hler, Adenauer. Eine politische Biographie, Frankfurt am Main 1994.<\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Lenger, Werner Sombart 1863-1941. Eine Biographie, M\u00fcnchen 2. Aufl. 1995.<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Mommsen, Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918-1933, Berlin 2009.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfram Pyta, Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler, M\u00fcnchen 2007.<\/p>\n\n\n\n<p>Theo Schwarzm\u00fcller, Generalfeldmarschall August von Mackensen. Zwischen Kaiser und \u201eF\u00fchrer\u201c, Paderborn 1996.<\/p>\n\n\n\n<p>Werner Skrentny, Julius Hirsch. Nationalspieler. Ermordet. Biographie eines j\u00fcdischen Fu\u00dfballers, G\u00f6ttingen 2012.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Das Krisenjahr 1923 Krieg, Inflation, Energieknappheit, politische Gewalt, Demonstrationen und Krisen. So kann man das Jahr 2022 knapp zusammenfassen. Und&hellip;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"link-more\">\n\t<a href=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3970\" class=\"more-link\">\n\t\tWeiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;@Krisenjahr1923. Ein Twitterprojekt.&rdquo;<\/span>&hellip;\t<\/a>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3967,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"footnotes":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[89,1],"tags":[909,278,900,896,898,899,908,897],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Bundesarchiv_Bild_183-R09876_Ruhrbesetzung.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p35WCI-122","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3970"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3970"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3978,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3970\/revisions\/3978"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}