{"id":395,"date":"2011-04-25T13:56:20","date_gmt":"2011-04-25T12:56:20","guid":{"rendered":"http:\/\/petertauber.wordpress.com\/?p=395"},"modified":"2020-10-22T07:19:48","modified_gmt":"2020-10-22T06:19:48","slug":"mein-besuch-in-der-ewigen-stadt-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=395","title":{"rendered":"Mein Besuch in der ewigen Stadt Teil I"},"content":{"rendered":"<p><strong>Anreise und Altstadtbesuch<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem ich vor Jahren schon einmal in der ewigen Stadt war und dabei auch den Vatikan besuchen konnte, hatte ich nun in der Karwoche gemeinsam mit anderen Abgeordneten der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion im Kardinal-H\u00f6ffner-Kreises wieder die Reise dorthin angetreten. In den Tagen vor dem Osterfest in Rom zu sein, ist sicherlich f\u00fcr jeden Christ etwas ganz Besonderes. Ganz besonders habe ich mich dabei auch auf die Begegnung mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., gefreut. Dies mag den einen oder anderen verwundern, bin ich doch bekennender und \u00fcberzeugter Protestant. Darum m\u00f6chte ich vor der Schilderung der Reise und den vielen Eindr\u00fccken einige Bemerkungen voranstellen: F\u00fcr mich ist die Freude auf eine Begegnung mit Benedikt XVI. deshalb kein Widerspruch, weil ich auch als Protestant (oder als reformierter Katholik, wie es Gottfried Locher, der Pr\u00e4sident des Evangelischen Kirchenbundes in der Schweiz formuliert hat) hohen Respekt vor dem Oberhaupt der katholischen Kirche habe ohne dass ich eben alle Lehrmeinungen der katholischen Kirche annehme. Im Zweifel verbindet mich mit den katholischen Br\u00fcdern und Schwestern aber mehr als mit Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben. Au\u00dferdem halte ich den Menschen Joseph f\u00fcr einen wirklich klugen Kopf auf den Stuhle Petri. Ich habe seine Jesus-Biographie und auch andere Schriften von ihm gelesen. Selten hat jemand in dieser Klarheit, Klugheit und zugleich Warmherzigkeit die Botschaft verk\u00fcndet, an die eben auch ich als Christ glaube.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gilt f\u00fcr mich ein Satz, den der Vorg\u00e4nger Benedikts XVI., Papst Johannes Paul II., einmal gegen\u00fcber deutschen Jugendlichen ge\u00e4u\u00dfert hat: \u201eDie Kirche ist immer auch eine Gemeinschaft von schwachen und fehlerhaften Menschen. Und ich m\u00f6chte hinzuf\u00fcgen: Das ist zugleich unser aller Gl\u00fcck. Denn in einer Kirche von nur Vollkommenen h\u00e4tten wir wohl selber keinen Platz mehr. Gott selbst will eine menschliche Kirche. Deshalb kann es auch Kritik an der Kirche geben, aber sie muss fair sein und getragen von gro\u00dfer Liebe zur Kirche. Gott hat sein Heilswerk, seine Pl\u00e4ne und Anliegen in die Hand von Menschen gelegt. Dies ist gewiss ein gro\u00dfes Wagnis (\u2026). Er will uns Menschen als seine Mitarbeiter in der Welt und in der Kirche mit all unseren M\u00e4ngeln und Unzul\u00e4nglichkeiten, aber auch mit all unserem guten Willen und unseren F\u00e4higkeiten.\u201c Diesem Bild des Christentums kann ich mich vorbehaltlos anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Mit all diesen Gedanken im Kopf fuhr ich mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen und stieg ins Flugzeug. Dort traf ich schon meinen Freund und Kollegen Prof. Dr. Heinz Riesenhuber. Die Anreise am ersten Tag endete mit einem gemeinsamen Rundgang durch die Gassen der Altstadt und einem Abendessen. Schon am Flughafen trafen sich die ersten Kolleginnen und Kollegen. Dabei merkte ich wieder einmal wie gro\u00df die CDU\/CSU-Bundestagsfraktion ist. Manche Kollegen begr\u00fc\u00dften mich mit Vornamen, andere stellten sich mir erstmals f\u00f6rmlich vor. Wir waren uns bisher \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur sporadisch im Berliner Politikbetrieb begegnet. Das Sch\u00f6ne war Offenheit und Freundlichkeit untereinander. Und endlich war einmal, so empfand es nicht nur ich, Zeit und Raum f\u00fcr ruhige Gespr\u00e4che, die wir dann bei diversen Nudelgerichten und einem hervorragenden Tiramisu bis sp\u00e4t in die Nacht fortsetzten. Auch daran krankt ja der bisweilen hektische Politikbetrieb in Berlin: Es ist zu wenig Zeit, f\u00fcr ruhige Gespr\u00e4che und f\u00fcr das wirkliche Kennenlernen. Das haben wir dann bei einem wunderbaren Abendessen intensiv nachgeholt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Anreise und Altstadtbesuch Nachdem ich vor Jahren schon einmal in der ewigen Stadt war und dabei auch den Vatikan besuchen&hellip;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"link-more\">\n\t<a href=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=395\" class=\"more-link\">\n\t\tWeiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Mein Besuch in der ewigen Stadt Teil I&rdquo;<\/span>&hellip;\t<\/a>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":396,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"footnotes":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[7],"tags":[34,125,126,145],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/papst2.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p35WCI-6n","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/395"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=395"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/395\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3847,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/395\/revisions\/3847"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}