{"id":3431,"date":"2018-12-27T18:11:54","date_gmt":"2018-12-27T17:11:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3431"},"modified":"2018-12-27T18:11:54","modified_gmt":"2018-12-27T17:11:54","slug":"echte-helden-tragen-uniform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3431","title":{"rendered":"Echte Helden tragen Uniform"},"content":{"rendered":"<p>Auf meiner Laufstrecke kam ich neulich an einem Plakat der Jugendfeuerwehr Gr\u00fcndau vorbei. Darauf zu sehen sind mehrere Jugendliche mit Shirts der bekannten Superhelden wie Batman oder Superman. \u00dcber den Shirts tragen sie ihre Feuerwehruniform. Dazu der Spruch: \u201eEchte Helden tragen Uniform.\u201c So wirbt die Freiwillige Feuerwehr f\u00fcr Nachwuchs. Der Spruch hat mir gefallen. In der Tat kommt ja in einer Notsituation kein Superheld, sondern es sind die Helden von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten, die uns in ausweglosen und schwierigen Situationen zu Hilfe eilen.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich gilt das auch f\u00fcr die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Weil sie ihren Dienst tun, lebt unsere Nation seit Jahrzehnten in Frieden und Freiheit. Und \u00fcbrigens werden jedes Jahr viele M\u00e4nner und Frauen der Bundeswehr ausgezeichnet, weil sie bei Verkehrsunf\u00e4llen zu Hilfe kommen oder einschreiten, wenn jemand bedr\u00e4ngt wird. Sie helfen und setzen sich auch au\u00dferhalb des Dienstes f\u00fcr andere ein. Ich hatte dieses Jahr das Gl\u00fcck, ganz viele Menschen kennenzulernen, die in der Bundeswehr Dienst tun. Die Geschichten, die ich dabei erlebt habe, lassen mich oft lange nicht los. Von einigen dieser Menschen m\u00f6chte ich daher erz\u00e4hlen. Ihre Namen sind dabei gar nicht so wichtig. Wichtig ist, was sie tun, welchen Geist sie leben und dass sie Vorbilder sind.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3434\" aria-describedby=\"caption-attachment-3434\" style=\"width: 1841px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3434 size-full\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Lison.jpg\" alt=\"\" width=\"1841\" height=\"1416\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Lison.jpg 1841w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Lison-520x400.jpg 520w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Lison-800x615.jpg 800w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Lison-768x591.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Lison-1200x923.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1841px) 100vw, 1841px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3434\" class=\"wp-caption-text\">Im sportmedizinischen Zentrum der Bundeswehr in Warendorf mit Dr. Andreas Lison.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf einer der Standortreisen habe ich das sportmedizinische Zentrum der Bundeswehr in Warendorf besucht. Dort ist auch die Sportschule der Bundeswehr untergebracht. Neben den Spitzensportlern werden dort u.a. Soldaten betreut, die schwer erkrankt sind oder an den Folgen der Verwundungen bzw. Verletzungen, die sie w\u00e4hrend eines Auslandseinsatzes oder Man\u00f6vers erfahren haben, leiden. Geleitet wird das Zentrum von Oberstarzt Dr. Andreas Lison. Viele in der Bundeswehr kennen seinen Namen. Er ist ein bisschen wie Captain Kirk. Der k\u00f6nnte auch l\u00e4ngst Admiral der Sternenflotte sein, will aber nicht weg von Bord der Enterprise. So ist auch Lison. Schon bei seinem Vortrag habe ich gemerkt, wie sehr er f\u00fcr diese Einrichtung, ma\u00dfgeblich von ihm aufgebaut, \u201ebrennt\u201c. Wenn man ihm in die Augen schaut, dann sieht man, dass er viel erlebt hat und man sieht eine unglaubliche G\u00fcte und Warmherzigkeit. Man ist geneigt, ihm sofort blind zu vertrauen und ihm das Herz zu \u00f6ffnen. Wie er das macht, bleibt sein Geheimnis. Wie andere Dienststellen auch k\u00e4mpft er mit zu wenig Personal und anderen Schwierigkeiten, aber er ist so positiv, motivierend, dass das regelrecht ansteckend ist. Als er mich dann begleitete und wir mit Sportsoldaten und mit Patienten sprachen, war ich wirklich ber\u00fchrt. Mit seiner Empathie, viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und einer Ausstrahlung, wie ich sie bei einem Arzt selten erlebt habe, vermittelte er Ruhe, Zuversicht und ja so etwas wie Geborgenheit. Das ist sicherlich etwas, von dem gerade die an Leib oder Seele verletzten Soldaten gut gebrauchen k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen froh sein, jemanden wie ihn an dieser Stelle zu haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3435\" aria-describedby=\"caption-attachment-3435\" style=\"width: 1052px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3435\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HFW.jpeg\" alt=\"\" width=\"1052\" height=\"809\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HFW.jpeg 1052w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HFW-520x400.jpeg 520w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HFW-800x615.jpeg 800w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HFW-768x591.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 1052px) 100vw, 1052px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3435\" class=\"wp-caption-text\">W\u00e4hrend der Standortreise am 19.09.18 in der Hindenburg Kaserne beim Panzergrenadierlehrbataillon 92. \/ Foto: Tobias Koch\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf den Besuch des Panzergrenadierlehrbataillons in Munster habe ich mich lange gefreut. Das k\u00fcrzt man \u00fcbrigens PzGrenLehrBtl ab. Ich mag die Panzergrenadiere. Meistens ziemlich direkt, nicht immer diplomatisch und sehr bodenst\u00e4ndig. \u201eDran, drauf, dr\u00fcber!\u201c wie der Schlachtruf ganz passend lautet. Unsere Kampftruppen besuche ich auch deshalb besonders gerne, weil ich selbst bei den Panzergrenadieren in Schwarzenborn meine Grundausbildung gemacht habe. Neben einem Gespr\u00e4ch mit dem Kommandeur \u00fcber aktuelle Probleme und Fragen des Ausbaus der Infrastruktur. Danach wollten die Soldaten mit ihren F\u00e4higkeiten und ihre Ausr\u00fcstung pr\u00e4sentieren. Wie unterschiedlich diese noch ist, wie viel wir noch beschaffen m\u00fcssen, damit alle ad\u00e4quat ausger\u00fcstet sind, ist mir dabei bewusst geworden. Und im n\u00e4chsten Jahr werden wir nicht alle L\u00fccken f\u00fcllen k\u00f6nnen, weil die Bundeswehr im Rahmen der NATO die VJTF stellt \u2013 einen Verband, der im Krisenfall schnell bereitsteht. Das verlangt von der ganzen Bundeswehr viel. Neben der Ausr\u00fcstung wollten mir die M\u00e4nner noch den Sch\u00fctzenpanzer Puma \u201ezeigen\u201c. Ich bekam einen Hauptfeldwebel an die Seite gestellt, der mir den Panzer und die technischen Systeme erkl\u00e4rte. Der sieht so aus, wie man sich heute einen erfahrenen Hauptfeldwebel vorstellt. Bart, klarer und ruhiger Blick, erfahren und abgekl\u00e4rt. Und zun\u00e4chst etwas zur\u00fcckhaltend. Ob er sich drauf freut, mir das alles zu erkl\u00e4ren oder es als l\u00e4stige Pflicht empfindet, wei\u00df ich nicht. Zun\u00e4chst scheinen alle aber eine klammheimliche Freude daran zu haben, mich in eine komplette Uniform zu stecken. So bekomme ich ein Gef\u00fchl, wie die Ausr\u00fcstung heute aussieht, was sie wiegt, aber auch was sie kann. Spannend ist das f\u00fcr mich allemal.<\/p>\n<p>Ich klettere dann in kompletter Montur in den Puma. Man hatte nach kurzer Zeit den Eindruck, man sitzt in einem Computer mit Kanone, einem ziemlich robusten Computer. Der Hauptfeldwebel ist Berufssoldat. Seit 2003 dient er in der 2. Kompanie des Bataillons. Es ist \u2013 so kann man das wohl sagen \u2013 seine milit\u00e4rische Heimat. Und das merkt man ihm an. Ich sa\u00df neben ihm im Puma, nachdem ich etwas unbeholfen hineingeklettert bin und h\u00f6re einfach zu. Je l\u00e4nger er redet, desto \u201eentspannter\u201c wird die Situation. Wir sitzen da vorne im Sch\u00fctzenpanzer und er erkl\u00e4rt und erkl\u00e4rt. Kein Kommandeur, der zuh\u00f6rt, hinter uns nur ein weiterer Kamerad aus seiner Kompanie. Er spricht ganz ruhig, kennt jedes Detail. Wei\u00df, was man noch besser machen k\u00f6nnte. Gerade bei der Bilddarstellung gibt es noch Optimierungsbedarf. Er versteht einfach sein Handwerk. Wenn es hart auf hart kommt, dann w\u00fcnscht man sich so einem Mann neben sich, denke ich mir. Und neben der Ruhe, die er ausstrahlt ist da auch die Begeisterung. Man merkt ihm den Stolz an auf \u201eseinen\u201c Sch\u00fctzenpanzer, seine Truppengattung. Als ich mich sp\u00e4ter verabschiede hat mich dieser Hauptfeldwebel schwer begeistert. Solche M\u00e4nner brauchen wir. Und mit ihm und seinen Soldatinnen und Soldaten w\u00e4re ich gerne mal \u00fcber den \u00dcbungsplatz gefahren und dann abgesessen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3433\" aria-describedby=\"caption-attachment-3433\" style=\"width: 1246px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3433\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Niamey.jpg\" alt=\"\" width=\"1246\" height=\"959\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Niamey.jpg 1246w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Niamey-520x400.jpg 520w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Niamey-800x616.jpg 800w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Niamey-768x591.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Niamey-1200x924.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1246px) 100vw, 1246px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3433\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcbergabe der &#8222;Herzdame&#8220; in Niamey.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch schwierige Dinge wie die Eins\u00e4tze der Bundeswehr bringen manchmal sch\u00f6ne Geschichten mit sich. So ist es auch auf meiner Einsatzreise nach Niger und Mali gewesen. Gestartet sind wir mit der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung nach Niger. Erstes Reiseziel war der Lufttransportst\u00fctzpunkt Niamey: Ein Besatzungsmitglied fieberte der Reise besonders entgegen. Frau Hauptfeldwebel hatte sich zu diesem Flug gemeldet in der Hoffnung ihren Lebensgef\u00e4hrten, der seit vier Monaten dort als Kompaniefeldwebel Dienst tat, endlich wiederzusehen. In Niamey angekommen gab es die erste \u00dcberraschung: Unter anderem stand ein \u201eSpie\u00df\u201c in der N\u00e4he des Flugzeugs f\u00fcr die Abholung bereit. Es stellte sich heraus, dass er nat\u00fcrlich nicht meinetwegen am Flieger war, sondern wegen der besagten Frau Hauptfeldwebel. Am Abend erz\u00e4hlte mir ein Kamerad, dass wir durch die Reise in den Niger ein junges Paar sehr gl\u00fccklich gemacht h\u00e4tten. Wenigstens f\u00fcr eine halbe Stunde konnten die beiden die viermonatige Trennung \u00fcber 4500 Kilometer hinweg \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Am Tag darauf besuchte ich den Lufttransportst\u00fctzpunkt in Niamey und unsere Soldaten. Im Gespr\u00e4ch mit besagtem Spie\u00df wusste ich bereits von der Geschichte. Wir machten ein gemeinsames Selfie, mit dem ich seine Lebensgef\u00e4hrtin am Ende der Reise \u00fcberraschen sollte. Dar\u00fcber hinaus gab mir der \u201eSpie\u00df\u201c eine Spielkarte mit der Herzdame sowie einer pers\u00f6nlichen Botschaft mit auf den Weg, um sie seiner Angebeteten zu \u00fcberreichen. Diesen Botendienst habe ich gerne \u00fcbernommen. Am Freitag sollte es dann zur\u00fcck nach Deutschland gehen. Frau Hauptfeldwebel M. wurde von uns vor das Flugzeug zitiert. Ich zeigte ihr das Bild von ihrem Lebensgef\u00e4hrten und mir. Gut gelaunt \u00fcbergab ich ihr dann die \u201eHerzdame\u201c mit dem Liebesgru\u00df. Die Freude war riesengro\u00df.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3432\" aria-describedby=\"caption-attachment-3432\" style=\"width: 1272px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3432\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Schreiber.jpg\" alt=\"\" width=\"1272\" height=\"979\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Schreiber.jpg 1272w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Schreiber-520x400.jpg 520w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Schreiber-800x616.jpg 800w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Schreiber-768x591.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Schreiber-1200x924.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1272px) 100vw, 1272px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3432\" class=\"wp-caption-text\">Gemeinsam mit\u00a0Bj\u00f6rn Schreiber.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Immer wieder treffe ich Menschen, die sich einem ganz besonderen Thema verschrieben haben. So sehr, dass man sich schon fragt, was derjenige eigentlich sonst in seinem Leben macht. Einer dieser Menschen ist Bj\u00f6rn Schreiber. Wir kennen uns durch die Politik. In den letzten Jahren haben wir uns immer mal wieder ausgetauscht. Da wusste ich schon, dass Bj\u00f6rn sich sehr f\u00fcr die Soldaten engagiert, die aus dem Auslandseinsatz zur\u00fcckkommen, und sein Blick gilt vor allem denen, die dabei einen Schaden an Leib oder Seele erfahren haben. Bevor ich Staatssekret\u00e4r wurde war das nur am Rande ein Thema zwischen uns. H\u00e4ufiger ging es darum, dass er mich kritisierte f\u00fcr meine Arbeit als Generalsekret\u00e4r der CDU. Ich habe gegengehalten. Aber wir waren nicht immer einer Meinung. Ich glaube sogar eher selten. Und ich hatte nicht die Zeit und manchmal auch nicht die Lust, ihn zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Jetzt begegnen wir uns wieder, weil er sich \u2013 wie k\u00f6nnte es anders sein \u2013 immer noch im Bund Deutscher EinsatzVeteranen engagiert. Ich fand sein Engagement damals schon gut, heute begeistert er mich. Was ist heute anders? Ich habe nicht nur Gelegenheit, seine Arbeit f\u00fcr die Veteranen n\u00e4her zu verfolgen. Mir ist auch klar geworden, dass er Erwartungshaltungen von verschiedenen Seiten aushalten muss und aush\u00e4lt. Und wahrscheinlich geht das allen so, die sich mit ihm dort engagieren. Es gibt seitens vieler Veteranen eine Erwartungshaltung gegen\u00fcber dem Dienstherrn, die dieser nicht immer erf\u00fcllt, vielleicht auch nicht erf\u00fcllen kann. Bj\u00f6rn tr\u00e4gt die Belange und Vorschl\u00e4ge trotzdem immer wieder vor, sucht das Gespr\u00e4ch, bleibt freundlich und verbindlich. Er hat eben die politische Erfahrung und wei\u00df, dass es das Bohren dicker Bretter bedeutet, wenn man etwas erreichen will. Und wahrscheinlich \u00e4rgert er sich oft genug, weil manche Dinge im Sinne der Veteranen nicht schnell genug vorangehen und manchmal \u00e4rgert er sich, weil er f\u00fcr seine Art, auch kleine Schritte positiv zu bewerten, intern Kritik erf\u00e4hrt. Anderen geht es eben nicht schnell genug. Und vielleicht sehen sie in dem Moment nicht, was er und andere leisten. Er bleibt trotzdem am Ball, ganz einfach, weil es ihm um die Sache geht. Das ist bewundernswert und verdient nicht nur Anerkennung, sondern Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Mein Dank geht dieses Jahr nat\u00fcrlich nicht nur an Bj\u00f6rn und die anderen genannten Personen. Ich danke allen, die mir begegnet sind und die dabei f\u00fcr mich ein Licht angez\u00fcndet haben im \u00fcbertragenen Sinne. Als Vorbilder, als gute Menschen, als Personen, die etwas tun, damit diese Welt besser wird. Ich z\u00e4hle auf Euch 2019. Ich hoffe, ihr werdet mehr, damit wir denen, die nur meckern, die alles schlecht reden, denen es am Mitgef\u00fchl mangelt, etwas entgegensetzen. Lasst uns das fr\u00f6hlich tun. Immer an Gorch Fock denken. Der hat einmal gesagt: \u201eFr\u00f6hlichkeit ist nicht die Flucht vor der Traurigkeit, sondern der Sieg \u00fcber sie.\u201c Bleiben wir fr\u00f6hlich. Und danken wir den echten Helden ob in Uniform oder ohne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Auf meiner Laufstrecke kam ich neulich an einem Plakat der Jugendfeuerwehr Gr\u00fcndau vorbei. 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