{"id":3236,"date":"2018-02-19T08:26:50","date_gmt":"2018-02-19T08:26:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3236"},"modified":"2018-02-19T08:26:50","modified_gmt":"2018-02-19T08:26:50","slug":"es-war-mir-eine-ehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3236","title":{"rendered":"Es war mir eine Ehre"},"content":{"rendered":"<p>Mir geht das Lied \u201eGeile Zeit\u201c von der Band Juli durch den Kopf, wenn ich an die letzten vier Jahre denke. Keine Frage: Es war oft anstrengend, fordernd, aber es war zugleich eine gro\u00dfe Ehre, meiner Partei, der ich seit \u00fcber 25 Jahren angeh\u00f6re, als Generalsekret\u00e4r zu dienen.<\/p>\n<p>Heute habe ich mein Amt als Generalsekret\u00e4r der CDU Deutschlands zur Verf\u00fcgung gestellt. Zwar bin ich bis Dezember dieses Jahres gew\u00e4hlt, aber schon vor der Bundestagswahl war f\u00fcr mich klar, dass ich nach einer erfolgreichen Regierungsbildung dieses Amt abgeben werde. Und ich finde, dass der Parteitag Ende Februar entscheiden sollte, wer auf Vorschlag von Angela Merkel diese Aufgabe f\u00fcr unsere CDU in Zukunft wahrnimmt.<\/p>\n<p>Es waren vier anspruchsvolle, spannende, interessante und lehrreiche Jahre f\u00fcr mich. Ich m\u00f6chte Danke sagen an Freunde und politische Gegner f\u00fcr viele gute Debatten und notwendige Auseinandersetzungen, um unser Land voranzubringen. Ich danke meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern f\u00fcr Flei\u00df, Loyalit\u00e4t und Freundschaft \u2013 all das ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. Und ich bin dankbar f\u00fcr die vielen Begegnungen mit Mitgliedern der CDU, deren Idealismus und Einsatzbereitschaft in Wahlk\u00e4mpfen und in der Kommunalpolitik zu den Sternstunden der Demokratie in unserem Land geh\u00f6ren. Jedes Jahr habe ich weit \u00fcber 100 Stadt- und Kreisverb\u00e4nde besucht. Deshalb wei\u00df ich, mit wieviel Herzblut dort gearbeitet wird. Danke f\u00fcr unz\u00e4hlige gute Erlebnisse und viele neue Freundschaften.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfem Dank schaue ich auch auf die Zusammenarbeit mit Angela Merkel zur\u00fcck, die ich in schwierigen Zeiten unterst\u00fctzen durfte und die es \u201eausgehalten\u201c hat, wenn ich wie zum Beispiel bei der \u00d6ffnung der Ehe oder dem Ruf nach einem dringend notwendigen Einwanderungsgesetz eine andere Position als sie vertreten habe. Die \u00d6ffnung der Ehe ist Wirklichkeit und das Einwanderungsgesetz, wie ich es gefordert habe, ist nun Bestandteil des Koalitionsvertrages. Dar\u00fcber freue ich mich sehr. Und ich bin \u00fcberzeugt: Es ist ein Segen f\u00fcr Deutschland, diese Frau an der Spitze unserer Regierung zu wissen \u2013 gerade angesichts dessen, was in vielen anderen L\u00e4ndern um uns herum geschieht. Es braucht weiter eine Politik mit Augenma\u00df. In der Geschichte wird Angela Merkel neben den gro\u00dfen Kanzlern der CDU, Konrad Adenauer und Helmut Kohl, stehen. Davon bin ich \u00fcberzeugt. Und ich bin stolz darauf, dass ich vier Jahre an ihrer Seite dienen durfte.<\/p>\n<p>Generalsekret\u00e4re sind nicht daf\u00fcr da, dass sie beliebt sind. Sie sollen den politischen Gegner attackieren, aber auch der eigenen Partei notwendige Debatten zumuten. Beides habe ich getan. Ich bin froh, dass die Diskussion um die Zukunft der CDU weitergeht. Will die CDU Volkspartei bleiben, dann braucht es eine Erneuerung an Haupt und Gliedern. Mit der Parteireform \u201eMeine CDU 2017\u201c haben wir damit erste Weichen gestellt. Das muss nun weiter umgesetzt und von den Verb\u00e4nden vor Ort, aber auch den Verantwortlichen im Konrad-Adenauer-Haus, mit Leben gef\u00fcllt werden. Und die CDU muss \u201ej\u00fcnger, weiblicher und bunter\u201c werden \u2013 nicht nur was ihre Regierungsmannschaft betrifft. Es gibt zu wenig junge Menschen, viel zu wenig Frauen und auch zu wenig Deutsche mit einer Einwanderungsgeschichte, die sich in unseren Reihen engagieren. Darum freue ich mich auch \u00fcber die aktuelle Debatte \u00fcber Richtung und Erneuerung der Partei. Es d\u00fcrfte klar sein, wo ich in dieser Debatte stehe: in der Mitte. Nicht jedes Mitglied konnte sich in meinen Aussagen wiederfinden. Das ist wahrscheinlich in einer Partei, die so vielf\u00e4ltig ist, auch kaum m\u00f6glich. Darum sage ich allen Dank f\u00fcr die erfahrene Unterst\u00fctzung, gerade dann, wenn wir in der Sache einmal nicht einer Meinung waren.<\/p>\n<p>Nach 553 Partei- und Wahlkampfterminen an unserer Basis, \u00fcber 350.000 gefahrenen Kilometern, 95 Sitzungen des Pr\u00e4sidiums, 65 Sitzungen des Bundesvorstands, vier Parteitagen und 15 Wahlk\u00e4mpfen, vier neuen Landesregierungen mit Beteiligung der CDU in Baden-W\u00fcrttemberg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sage ich Danke und Auf Wiedersehen. Wie es der Dichter Friedrich R\u00fcckert einmal formuliert hat: \u201eF\u00fcge dich der Zeit, erf\u00fclle deinen Platz, und r\u00e4um ihn auch getrost: Es fehlt nicht an Ersatz!\u201c<\/p>\n<p>(Foto: Tobias Koch)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Mir geht das Lied \u201eGeile Zeit\u201c von der Band Juli durch den Kopf, wenn ich an die letzten vier Jahre&hellip;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"link-more\">\n\t<a href=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3236\" class=\"more-link\">\n\t\tWeiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Es war mir eine Ehre&rdquo;<\/span>&hellip;\t<\/a>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3237,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"footnotes":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[785],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2TK1447_ed_1_c.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p35WCI-Qc","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3236"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3236"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3236\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3254,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3236\/revisions\/3254"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}