{"id":3020,"date":"2017-02-27T16:47:39","date_gmt":"2017-02-27T16:47:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3020"},"modified":"2017-02-27T18:15:26","modified_gmt":"2017-02-27T18:15:26","slug":"im-heiligen-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=3020","title":{"rendered":"Im Heiligen Land"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3023\" aria-describedby=\"caption-attachment-3023\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3023\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9753_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"968\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9753_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9753_ed_z-420x271.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9753_ed_z-744x480.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9753_ed_z-768x496.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9753_ed_z-1200x774.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3023\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vier Tage Israel. Nicht einmal. Es w\u00e4re vermessen, zu glauben, man k\u00f6nne das Land in dieser kurzen Zeit kennenlernen. Aber es reicht, um sich zu verlieben. In die Landschaft, in die St\u00e4dte Jerusalem und Tel Aviv, in die Geschichte dieses immer wieder zerrissenen und umk\u00e4mpften Fleckens Erde und nat\u00fcrlich in die Menschen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3022\" aria-describedby=\"caption-attachment-3022\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3022\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9710_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"971\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9710_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9710_ed_z-420x272.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9710_ed_z-744x482.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9710_ed_z-768x497.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9710_ed_z-1200x777.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3022\" class=\"wp-caption-text\">Blick \u00fcber Jerusalem. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gemeinsam mit mehreren Abgeordneten der CDU aus dem Bundestag und verschiedenen Landtagen bin ich auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Israel gereist. Die Stiftung, die ein bemerkenswertes internationales Netzwerk pflegt, hat nicht nur in Jerusalem, sondern auch in den pal\u00e4stinensischen Autonomiegebieten ein eigenes B\u00fcro. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich kennenlernen konnte, unterst\u00fctzen mit viel Herzblut und Engagement den Austausch mit der Zivilgesellschaft und pflegen den Kontakt zu staatlichen Stellen. Man merkt ihnen an, wie sehr sie mittendrin sind \u2013 und zugleich wahren sie die notwendige Distanz, um vermitteln zu k\u00f6nnen und um glaubw\u00fcrdig als unabh\u00e4ngig wahrgenommen zu werden. Diplomatisch eben. Gerade das war f\u00fcr mich als Politiker, von dem in der Regel erwartet wird, klar Stellung zu beziehen, beeindruckend. Schnell merkt man aber auch: Es gibt selten ein Schwarz-Wei\u00df mit Blick auf die Konflikte im Heiligen Land, sondern unterschiedliche Graut\u00f6ne \u2013 mindestens so viele wie christliche Konfessionen in Jerusalem. Es sind \u00fcber 50, von denen 13 die Christenheit offiziell repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3024\" aria-describedby=\"caption-attachment-3024\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3024\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2TK9516_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"879\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2TK9516_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2TK9516_ed_z-420x246.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2TK9516_ed_z-744x436.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2TK9516_ed_z-768x450.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2TK9516_ed_z-1200x703.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3024\" class=\"wp-caption-text\">Im Gespr\u00e4ch mit Yuli Edelstein, Parlamentspr\u00e4sident der Knesset. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Programm unserer Reise war mehr als umfangreich. Intensiv haben wir uns mit der aktuellen politischen Situation besch\u00e4ftigt. Der deutsche Botschafter Dr. Clemens von Goetze und Peter Beerwerth, Gesandter im Vertretungsb\u00fcro der Bundesrepublik in Ramallah, informierten uns ausf\u00fchrlich \u00fcber die Situation vor Ort. Der Friedensprozess ist festgefahren. W\u00e4hrend gem\u00e4\u00dfigte Kr\u00e4fte an der Zweistaaten-L\u00f6sung festhalten, gibt es auf beiden Seiten Gruppen, die das ablehnen \u2013 auf israelischer Seite verneinen nationalreligi\u00f6se Parteien die Existenz einer pal\u00e4stinensischen Nation, auf pal\u00e4stinensischer Seite fordern radikale Gruppen die Ausl\u00f6schung Israels. Wie schwierig die Situation ist, wurde auch bei unseren Gespr\u00e4chen <a href=\"https:\/\/www.knesset.gov.il\/main\/eng\/home.asp\">in der Knesset<\/a>, dem israelischen Parlament deutlich. Wir sprachen mit Parlamentspr\u00e4sident Yuli Edelstein, der dem Likud, der Regierungspartei von Benjamin Netanjahu angeh\u00f6rt, und mit Nachman Shai von der linken Partei Awoda, dem Vorsitzenden der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Deutlich zu sp\u00fcren war, wie hoch bei allen politischen Lagern das Ansehen Deutschlands ist. Angela Merkels wichtiger Satz, das Existenzrecht Israels sei Teil der deutschen Staatsr\u00e4son, wirkt hier nach.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3040\" aria-describedby=\"caption-attachment-3040\" style=\"width: 1300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9720_ed_s.jpg\" alt=\"\" width=\"1300\" height=\"740\" class=\"size-full wp-image-3040\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9720_ed_s.jpg 1300w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9720_ed_s-420x239.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9720_ed_s-744x424.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9720_ed_s-768x437.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9720_ed_s-1200x683.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1300px) 100vw, 1300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3040\" class=\"wp-caption-text\">Im Gespr\u00e4ch mit Nachman Shai, dem Vorsitzenden der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nicht nur in der Politik, sondern sowohl auf Seiten der Israelis als auch bei den Pal\u00e4stinensern ist Deutschland ein beliebtes Land. Auf dem Weg durch die Stadt begegnete uns immer wieder die Werbung von \u201eCarolina Lemke Berlin\u201c, einer Brillenfirma. Wir zeigten uns etwas verwundert, denn keiner von uns kannte diese Marke. Daraufhin erkl\u00e4rte man uns, dass das Unternehmen auch keinen direkten Bezug zu unserem Land habe, aber sich das gute Image Deutschlands zunutze mache und eben den Eindruck erwecke, eine deutsche Firma zu sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3025\" aria-describedby=\"caption-attachment-3025\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3025\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9898_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"929\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9898_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9898_ed_z-420x260.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9898_ed_z-744x461.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9898_ed_z-768x476.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9898_ed_z-1200x743.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3025\" class=\"wp-caption-text\">Kranzniederlegung in Yad Vasehm. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf dem Programm stand auch ein Besuch in der <a href=\"http:\/\/www.yadvashem.org\/\">Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem<\/a>, wo ich im Namen der CDU Deutschlands einen Kranz niederlegen durfte. Die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten, ist eine Verpflichtung f\u00fcr Deutsche und Israelis gleicherma\u00dfen. Die Gedenkst\u00e4tte mit einer sehr guten historischen Ausstellung kann einen nur unber\u00fchrt lassen, wenn man kein Herz hat. Vor allem der Raum, in dem die Namen von 4,7 Millionen ermordeten Juden festgehalten werden, bewegt. Noch heute werden jeden Tag Namen hinzugef\u00fcgt, denn die Gedenkst\u00e4tte hat unter anderem das Ziel, jedem der Opfer seine Identit\u00e4t wiederzugeben. Gerade viele osteurop\u00e4ische j\u00fcdische Opfer werden aber wohl namenlos bleiben. Besonders ber\u00fchrt hat mich der Raum, der nur von einer Kerze, die tausendfach gespiegelt wird, erleuchtet wird. Dort werden die Namen der ermordeten Kinder verlesen. Ein Ort, der besch\u00e4mt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3026\" aria-describedby=\"caption-attachment-3026\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3026\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0455_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"934\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0455_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0455_ed_z-420x262.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0455_ed_z-744x463.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0455_ed_z-768x478.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0455_ed_z-1200x747.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3026\" class=\"wp-caption-text\">Im Gespr\u00e4ch mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was mich noch sehr bewegte: Auf dem Programm stand auch der Besuch der israelischen Sha\u2019ar HaNegev Schule in unmittelbarer N\u00e4he des Gaza-Streifens. Gebaut ist sie wie Bunker, weswegen die Kinder im Klassenraum verbleiben, wenn die Sirene ert\u00f6nt \u2013 was zum Gl\u00fcck schon eine ganze Weile nicht mehr vorkam. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hatten eine Pr\u00e4sentation vorbereitet, sie hatten Deutschland im Rahmen eines Sch\u00fcleraustauschs besucht und wollten uns ihre Eindr\u00fccke schildern und von ihrem Leben in Israel erz\u00e4hlen. Ein M\u00e4dchen berichtete, dass sie in dem Kibbuz geboren wurde, das einst nach der Gr\u00fcndung Israels ihr Gro\u00dfvater aufgebaut hatte. Inzwischen lebe sie mit ihrer Familie aber woanders. Weiterreden konnte sie nicht, obwohl ihr Englisch sehr gut war. Der Lehrer erkl\u00e4rte uns, dass sie aufgrund der Bedrohung und des Beschusses durch die Hamas mit ihrer Familie aus ihrem Heimatort wegziehen musste. Wie traumatisiert m\u00fcssen diese Kinder sein. Gleich zu Beginn fiel mir ein Junge auf, der eine Bayern-M\u00fcnchen-Jacke trug. Gro\u00df und schlaksig.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3027\" aria-describedby=\"caption-attachment-3027\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3027\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0423_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"946\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0423_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0423_ed_z-420x265.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0423_ed_z-744x469.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0423_ed_z-768x484.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0423_ed_z-1200x757.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3027\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch er war zum Sch\u00fcleraustausch in Deutschland gewesen. Beim Gegenbesuch der deutschen Sch\u00fcler ist die Gruppe gemeinsam nach Yad Vashem gefahren. Der Junge sagte danach zu einem deutschen M\u00e4dchen, mit dem er sich angefreundet hatte, das sei doch ein sehr sch\u00f6ner Besuch gewesen. Das M\u00e4dchen, noch ganz ber\u00fchrt von den Eindr\u00fccken der Ausstellung und der Darstellung des Leidens gerade der Kinder im Holocaust, fragte ihn leicht irritiert, was denn an dem gemeinsamen Besuch sch\u00f6n gewesen sei, es sei doch wohl eher traurig. Er beharrte darauf. Nein, es sei sch\u00f6n gewesen. Sch\u00f6n, weil heute Deutsche und Israelis, Juden und Christen diesen Ort gemeinsam besuchen k\u00f6nnten und als Freunde kommen und gehen. Mich hat dieser Junge, der mit Terror und Hass in seinem eigenen Land konfrontiert wird, wirklich schwer beeindruckt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3028\" aria-describedby=\"caption-attachment-3028\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3028\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9624_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"884\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9624_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9624_ed_z-420x248.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9624_ed_z-744x438.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9624_ed_z-768x453.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9624_ed_z-1200x707.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3028\" class=\"wp-caption-text\">An der Klagemauer. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Jerusalem. Diese Stadt ist nicht nur f\u00fcr \u201ereligi\u00f6s musikalische\u201c Menschen ein heiliger Ort, sondern auch f\u00fcr historisch und kulturell Interessierte mit einer Magie versehen, der man sich kaum entziehen kann. Als Christ war ich auf den Spuren Jesu Christi geradezu gefangen. Die tiefgl\u00e4ubigen, betenden Juden am Freitag zu Beginn des Schabbats an der Klagemauer zu erleben, war genauso beeindruckend wie die Gespr\u00e4che mit Vertretern der christlichen Kirchen zuvor.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3029\" aria-describedby=\"caption-attachment-3029\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3029\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9470_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"870\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9470_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9470_ed_z-420x244.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9470_ed_z-744x432.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9470_ed_z-768x445.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9470_ed_z-1200x696.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3029\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom \u00d6lberg \u00fcber Jerusalem. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wundersch\u00f6n war der Besuch auf dem \u00d6lberg mit Blick auf die Altstadt; den Ort des letzten Abendmahles zu sehen, war eindrucksvoll, aber die Grabeskirche mit dem Heiligen Grab zu besuchen hat mich wirklich ergriffen. So viele Christen aus aller Welt zu sehen, die gemeinsam friedlich beten, an den heiligen St\u00e4tten zusammenkommen \u2013 man kann das Gef\u00fchl kaum in Worte fassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3030\" aria-describedby=\"caption-attachment-3030\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3030\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9779_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"936\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9779_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9779_ed_z-420x262.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9779_ed_z-744x464.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9779_ed_z-768x479.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK9779_ed_z-1200x749.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3030\" class=\"wp-caption-text\">Die Leiter an der Grabeskirche. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>So tolerant das Miteinander von christlichen Pilgergruppen auf der Via Dolorosa neben arabischen Gesch\u00e4ftsleuten und schnellen Schrittes dahineilenden orthodoxen Juden auch wirkt, so sehr sp\u00fcrt man, wie sensibel und m\u00fchsam austariert dieses Miteinander ist. Sinnbildlich steht die Geschichte von der Leiter an der Grabeskirche f\u00fcr dieses Bem\u00fchen. Keiner wei\u00df, wer die Leiter hingestellt hat und niemand bewegt sie, <a href=\"http:\/\/www.katholisch.de\/aktuelles\/aktuelle-artikel\/eine-unverruckt-verruckte-leiter\">um ja keine neuen Konflikte auszul\u00f6sen<\/a>. Die verwinkelten Gassen der Altstadt, die Basare und Gesch\u00e4fte, aber auch die Einkehr im \u00f6sterreichischen Hospiz, wo der Pf\u00f6rtner Raed einem ein fr\u00f6hliches \u201eGr\u00fc\u00df Gott\u201c entgegenschleudert und es Apfelstrudel gibt, die Erl\u00f6serkirche \u2013 gebaut von den Deutschen unter Kaiser Wilhelm II. \u2013 und die Lebendigkeit des Orients wecken eine Neugier und Sehnsucht. Man sp\u00fcrt, dass die Geschichte bis heute fortwirkt und uns nicht losl\u00e4sst.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3032\" aria-describedby=\"caption-attachment-3032\" style=\"width: 1300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3032\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0514_ed_s.jpg\" alt=\"\" width=\"1300\" height=\"847\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0514_ed_s.jpg 1300w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0514_ed_s-420x274.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0514_ed_s-744x485.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0514_ed_s-768x500.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0514_ed_s-1200x782.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1300px) 100vw, 1300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3032\" class=\"wp-caption-text\">Blick \u00fcber Tel Aviv, gesehen von der Deutschen Botschaft aus.\u00a0Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn man von Jerusalem nach Tel Aviv f\u00e4hrt, dann k\u00f6nnte der Kontrast kaum gr\u00f6\u00dfer sein. Israel sieht sich nicht nur als ein Hightech-Land. Es ist eins. Jerusalem war \u00fcbrigens die erste Stadt weltweit, die eine komplette WLAN-Abdeckung hatte. Wenn es um Start-ups geht, dann ist das Land trotz seiner \u00fcberschaubaren Gr\u00f6\u00dfe weltweit vorne. Das liegt auch daran, dass viele Impulse aus dem Bereich des Milit\u00e4rs kommen, aber auch am Selbstverst\u00e4ndnis der Israelis. Sie sehen sich als ein sehr junges Land und betonen das im Unterschied zu Deutschland im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch \u2013 was witzig anmutet, denn die Bundesrepublik ist nur unwesentlich \u00e4lter als der Staat Israel.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3033\" aria-describedby=\"caption-attachment-3033\" style=\"width: 1500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3033\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0210_ed_z.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"916\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0210_ed_z.jpg 1500w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0210_ed_z-420x256.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0210_ed_z-744x454.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0210_ed_z-768x469.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0210_ed_z-1200x733.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3033\" class=\"wp-caption-text\">Im Gespr\u00e4ch mit Karin Mayer Rubinstein.\u00a0Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00c4hnlich wie bei uns \u201eJugend forscht\u201c gibt es eine Cyber-Olympic-Championship f\u00fcr Kinder und Jugendliche, um diese f\u00fcr das Programmieren und andere technische Berufe zu begeistern. Offensichtlich funktioniert das sehr gut, denn Israel hat nicht nur eine hohe Akademikerquote, sondern ist anders als Deutschland noch nicht in gleichem Ma\u00dfe <a href=\"http:\/\/www.timesofisrael.com\/israels-cyber-olympic-kid-finalists-vie-for-championship\/\">auf ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte in diesem Bereich angewiesen<\/a>. Gespr\u00e4che mit Karin Mayer Rubinstein von der Israel Advanced Technology Industry und bei der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer erg\u00e4nzten das spannende und abwechslungsreiche Programm.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3034\" aria-describedby=\"caption-attachment-3034\" style=\"width: 1300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3034\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0105_ed_s.jpg\" alt=\"\" width=\"1300\" height=\"765\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0105_ed_s.jpg 1300w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0105_ed_s-420x247.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0105_ed_s-744x438.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0105_ed_s-768x452.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1TK0105_ed_s-1200x706.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1300px) 100vw, 1300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3034\" class=\"wp-caption-text\">In den R\u00e4umen der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer. Foto: Tobias Koch \/ www.tobiaskoch.net<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer \u00fcbrigens mehr \u00fcber Israel wissen will, <a href=\"https:\/\/youtu.be\/T2pQnrZD7PE\">der sollte sich diese 68 Fakten anschauen<\/a>. Ich freue mich schon auf meine n\u00e4chste Reise ins Heilige Land.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Vier Tage Israel. Nicht einmal. Es w\u00e4re vermessen, zu glauben, man k\u00f6nne das Land in dieser kurzen Zeit kennenlernen. 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