{"id":1707,"date":"2013-07-09T17:30:44","date_gmt":"2013-07-09T17:30:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.petertauber.de\/?p=1707"},"modified":"2013-07-09T08:29:57","modified_gmt":"2013-07-09T08:29:57","slug":"gastbeitrag-die-arbeit-im-bundestag-so-wie-ich-sie-erlebt-habe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=1707","title":{"rendered":"Gastbeitrag: Die Arbeit im Bundestag so wie ich sie erlebt habe."},"content":{"rendered":"<p>Wenn man zwischen Anfang M\u00e4rz und Ende Juli durch die Geb\u00e4ude des Deutschen Bundestages l\u00e4uft, trifft man st\u00e4ndig eine bestimmte Gruppe von Praktikanten, die sich von allen anderen Praktikanten ein bisschen unterscheidet. Wodurch? Hm\u2026 Ger\u00fcchten zufolge, erkennt man sie an den lustigen Akzenten und nicht zuletzt, an der Art sich anzuziehen (den ein oder anderen hat man sogar in Nationaltracht im Bundestag gesehen \u2013 und das ist KEIN Witz!). Sie sind \u00fcberall zu finden: in den Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen, in den Aussch\u00fcssen, Plenarsitzungen und Fraktionssitzungen, bei allen m\u00f6glichen Veranstaltungen und w\u00e4hrend der Mittagspause in der Kantine des Jakob-Kaiser-Hauses nat\u00fcrlich auch. Sie alle kennen sich untereinander und sind damit eine der gr\u00f6\u00dften \u201eGemeinschaften\u201c in dem Deutschen Bundestag. Und das stimmt doch!<\/p>\n<figure id=\"attachment_1708\" aria-describedby=\"caption-attachment-1708\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ips2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1708\" alt=\"Daniela und Peter. Foto: Tobias Koch\" src=\"http:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ips2-1024x760.jpg\" width=\"620\" height=\"460\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1708\" class=\"wp-caption-text\">Daniela und Peter. Foto: Tobias Koch<\/figcaption><\/figure>\n<p>In diesem Jahr sind es 115. Aus 30 unterschiedlichen L\u00e4ndern. Und ich bin eine von ihnen. Daniela Ceban \u2013 die IPS-Praktikantin aus dem B\u00fcro Dr. Peter Tauber.<\/p>\n<p>Seit vier Monaten geh\u00f6rt also zum Team Tauber noch eine Person: eine junge Moldauerin, die vor kurzem ihr Masterstudium in Deutscher Philologie an der Staatlichen P\u00e4dagogischen \u201eIon Creanga\u201c Universit\u00e4t in Chisinau abgeschlossen hat.<\/p>\n<p>Das Hauptziel des Internationalen Parlaments-Stipendiums (und auch meins) ist es, die vorbildliche deutsche Demokratie und den Parlamentarismus direkt am \u201eProduktionsort\u201c kennenzulernen und die parlamentarische Willensbildung pers\u00f6nlich zu erleben. Und das tu ich.<\/p>\n<p>Das Leben einer IPS-lerin (und eines IPS-lers, genauso) ist hochinteressant und spannend. Es ist bei allen im Grunde genommen \u00e4hnlich, aber es ist auch vom Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Zu meinen Aufgaben im B\u00fcro geh\u00f6ren zum Beispiel die Durchf\u00fchrung der Recherchen zu verschiedenen aktuellen Themen, das Erstellen von Antwortentw\u00fcrfen, die allgemeine Bearbeitung der Post, die jeden Tag in unser B\u00fcro ankommt, und ich habe auch die M\u00f6glichkeit selbst wissenschaftlich bei der Vorbereitung der Zusammenfassungen zu arbeiten. Au\u00dferdem durfte ich Aussch\u00fcsse, Plenarsitzungen und einmal sogar die Fraktionssitzung besuchen. Was mir am meisten am Herzen liegt ist die Transparenz der deutschen Politik. Neben den anderen Praktikanten hatte ich die Chance die Diskussionen der Abgeordneten, die meistens unterschiedlicher Meinung sind, w\u00e4hrend der Sitzungen mitzubekommen. Das hat mir sehr geholfen, die politischen Prozesse in Deutschland besser zu verstehen. Und nat\u00fcrlich darf ich auch mit Herrn Dr. Tauber verschiedene Veranstaltungen besuchen, was einen genaueren Einblick in die Arbeit eines Abgeordneten erm\u00f6glicht hat.<\/p>\n<p>Ich bin ein Gl\u00fcckspilz, da ich mein Praktikum im B\u00fcro von Dr. Peter Tauber absolvieren darf. Und das meine nicht nur ich, und nicht nur aus H\u00f6flichkeit (oder weil ich wei\u00df, dass Peter das auch lesen wird). Das meinen alle meine Mit-Stipendiaten, die ihn inzwischen als den \u201etollsten (eigentlich <b>coolsten<\/b>) Abgeordneten\u201c kennengelernt haben. Mein Praktikum besteht also aus noch einem h\u00f6chstrelevanten Teil und n\u00e4mlich: Einf\u00fchrungskurs in Freundlichkeit, Lebensfreude und Verhaltensgrundlagen beim Telefongespr\u00e4ch (was ich pers\u00f6nlich sehr gebraucht habe).<\/p>\n<p>Aber wenn ich auch ein bisschen ernst sein darf, dann kann ich nur eins sagen: auf dem Wege zu meinen Zielen war ich in dem Deutschen Bundestag und ein St\u00fcck der deutschen Demokratie werde ich mit nach Hause nehmen. Und nicht nur\u2026 Daf\u00fcr m\u00f6chte ich mich ganz herzlich bedanken. Danke Berlin, Bundestag, Team Tauber!<\/p>\n<p>P.S.: Und das ist noch nicht das Ende. Eine Wahlkreisreise folgt\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Wenn man zwischen Anfang M\u00e4rz und Ende Juli durch die Geb\u00e4ude des Deutschen Bundestages l\u00e4uft, trifft man st\u00e4ndig eine bestimmte&hellip;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"link-more\">\n\t<a href=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=1707\" class=\"more-link\">\n\t\tWeiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Gastbeitrag: Die Arbeit im Bundestag so wie ich sie erlebt habe.&rdquo;<\/span>&hellip;\t<\/a>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1708,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"footnotes":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[3,6],"tags":[22,29,69,467,468],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ips2.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p35WCI-rx","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1707"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1707"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1712,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1707\/revisions\/1712"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}