{"id":1134,"date":"2012-07-15T15:12:55","date_gmt":"2012-07-15T14:12:55","guid":{"rendered":"http:\/\/petertauber.wordpress.com\/?p=1134"},"modified":"2018-06-12T15:14:03","modified_gmt":"2018-06-12T15:14:03","slug":"afghanistan-iii-afganistan-brauch-eine-afghanische-losung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=1134","title":{"rendered":"Afghanistan III: &#8222;Afganistan braucht eine afghanische L\u00f6sung.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Der deutsche Botschafter \u00e4u\u00dferte in seinem Lagevortrag die Einsch\u00e4tzung, dass Afghanistan auch nach einem Abzug der Streitkr\u00e4fte weiter Hilfe brauchen werde. In den letzten 2 Jahren habe sich zudem ein dramatischer Wandel vollzogen. Damals sei die Region nachts in der Hand Aufst\u00e4ndischer gewesen. Heute gehe die Region in die Transition \u2013 so der Fachbegriff f\u00fcr die vollst\u00e4ndige \u00dcberf\u00fchrung in afghanische Verantwortung. Allerdings sei auch klar zu erkennen, dass der Zentralstaat nicht funktioniere. Beispielsweise w\u00fcrden Mittel f\u00fcr Provinzen aus Kabul nicht abgerufen, man in den Regionen schlicht nicht wisse, wo und wie ein Antrag zu stellen sei.\u00a0<a href=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1136\" title=\"IMG_7616\" src=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616.jpg?w=300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616.jpg 3888w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616-420x280.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616-744x496.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch auf die aktuelle milit\u00e4rische Situation ging er ein. Dabei gelte es zur Kenntnis zu nehmen, dass 80 Prozent der zivilen Opfer durch die Taliban verursacht w\u00fcrden. Die Reaktionen der Bev\u00f6lkerung seien \u00fcbrigens sehr unterschiedlich bei solchen Verlusten. W\u00e4hrend es bei durch Kampfhandlungen der ISAF-Truppen get\u00f6teten Zivilisten regelm\u00e4\u00dfig zu Protesten komme, gelte dies nicht, wenn diese Opfer durch die regul\u00e4re afghanische Armee verursacht w\u00fcrden. Generell sei die Zahl der zivilen Opfer deutlich gesunken.\u00a0<a href=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0034-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1137\" title=\"IMG_0034 2\" src=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0034-2.jpg?w=300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0034-2.jpg 2592w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0034-2-420x315.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0034-2-744x558.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0034-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0034-2-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Derzeit sei erkennbar, dass der Wille zur Verhandlung sowohl bei den Aufst\u00e4ndischen als auch bei den offiziellen Regierungsstellen gegeben sei. Allerdings bliebe unklar, mit welchem Ziel vor allem die Taliban in diese Verhandlungen gehen. Deren milit\u00e4rischer Arm habe empfindliche Niederlagen einstecken m\u00fcssen. Es gebe erkennbare Probleme, die Kampfmoral aufrecht zu erhalten und derzeit seien die Aufst\u00e4ndischen nicht mehr in der Lage, milit\u00e4rische Operationen durchzuf\u00fchren. Dies habe zu einer erkennbar ver\u00e4nderten Taktik gef\u00fchrt. Mittels von Anschl\u00e4gen versuchten die Taliban nun st\u00e4rker mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. Um nicht weiter in die Defensive zu geraten, m\u00fcssten sie hier Erfolge vorweisen, was u.a. die deutlich steigende Zahl an Anschl\u00e4gen erkl\u00e4re.<\/p>\n<p>Es folgte dann u.a. ein Gespr\u00e4ch mit dem britischen General Adrian Bradshaw. Er berichtete \u00fcber die Entwicklung der K\u00e4mpfe und sprach vor allem \u00fcber die s\u00fcdlichen Regionen Kandahar und Helmland, die einen Schwerpunkt der milit\u00e4rischen Aktionen bildeten.\u00a0 Auch in den ehemaligen Hochburgen der Taliban gebe es\u00a0keine offenen Gefechte mehr. Dort wo die Aufst\u00e4ndischen offen auftreten w\u00fcrden, seien sie sofort geschlagen. Neue Kr\u00e4fte auf Seiten der Taliban seien daher \u2013 so Bradshaw w\u00f6rtlich \u2013 oft \u201ecanon fodder\u201c. Inzwischen seien 75 Prozent des Landes unter der Kontrolle afghanischer Sicherheitskr\u00e4fte und die Zuversicht steige, dass Afghanistan es selbst schaffen werde, eine staatliche Ordnung aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Dann folgte das Mittagessen. \u00a0Der Raum, zu dem wir gef\u00fchrt wurden, war auf weniger als 20 Grad heruntergek\u00fchlt. Ich m\u00f6chte gar nicht wissen, welchen Energieverbrauch die Klimaanlagen haben \u2013 zumindest bei den Einrichtungen der US-Truppen. Nach dem Essen hatten wir die Gelegenheit uns mit deutschen Soldaten auszutauschen. Spannend fand ich die Erkl\u00e4rung eines Kameraden, der erkl\u00e4rte, dass er keine Sorge habe, sich zivil au\u00dferhalb des Lagers zu bewegen. Die Afghanen seien gastfreundlich. In seiner Rolle als Soldat der ISAF sei dies allerdings anders. \u00dcbrigens habe ich auch geschmunzelt, als ich auf die Frage wo ich denn herkomme geantwortet hatte. Nach meiner Antwort \u201eIch komme aus Gelnhausen.\u201c kam die fast \u00fcbliche Replik: \u201eAch da kommt doch auch der Harald Schmid, dieser bekannte H\u00fcrdenl\u00e4ufer, her.\u201c Da hat\u00a0 Gelnhausen einen wirklich bekannten Botschafter.<\/p>\n<p><strong>Die Afghanen haben es selbst in der Hand<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/cimg0160.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1138\" title=\"CIMG0160\" src=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/cimg0160.jpg?w=225\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/cimg0160.jpg 1728w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/cimg0160-420x560.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/cimg0160-744x992.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/cimg0160-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/cimg0160-1200x1600.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>\u00a0W\u00e4hrend die Sicherheitslage mit einem positiven Ausblick beschrieben wurde, gab es an anderer Stelle auch sorgenvolle Stimmen: Massenarbeitslosigkeit droht, es fehlt die Grundlage f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum. Und alle Stimmen waren sich einig, dass Afghanistan auf dem Weg in die Zukunft 2014 eine funktionierende nationale Armee, in der Ethnien keine Rolle spielen, und verl\u00e4ssliche Wahlen braucht. Dabei war mehr oder weniger deutlich herauszuh\u00f6ren, dass hier nicht die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Durchf\u00fchrung der Wahlen entscheidend sei, sondern die Akzeptanz des Ergebnisses durch den Wahlverlierer. Nach afghanischem Verst\u00e4ndnis besteht offensichtlich nicht zwingend zwischen beiden Faktoren ein Zusammenhang \u2013 auch etwas, das wir nur bedingt verstehen k\u00f6nnen, aber akzeptieren m\u00fcssen lernen sollten.<\/p>\n<p>Entsprechend setzten alle Gespr\u00e4chspartner \u2013 nicht nur der Au\u00dfenminister \u2013 gro\u00dfe Hoffnungen in die bevorstehenden Konferenzen in Chicago und Tokyo sowie in das Treffen Karzais mit Merkel, dass parallel zu unserer Reise in Deutschland stattfand. Im Zentrum stand dabei wiederholt der Wunsch, dass auch nach 2014 die NATO \u2013 und auch die Bundeswehr \u2013 die Ausbildung der afghanischen Armee (ANA) \u00fcbernehmen solle. Auch bei der Aufkl\u00e4rung braucht die afghanische Armee weiter die Unterst\u00fctzung der Koalitionstruppen. Die Luftaufkl\u00e4rung, das betonten alle Gespr\u00e4chspartner, versetze die ANA in die Lage erfolgreich Operation gegen die Aufst\u00e4ndischen durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Ausbildung der Armee voranschreite (wenngleich sie wohl kaum unseren Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt, aber es reicht wohl, um die Taliban zu schlagen), sei die Ausbildung der Polizei schwieriger. Der Focus habe bisher nicht auf den klassischen Aufgaben der Polizei wie wir sie kennen gelegen. Oft habe die Polizei auch gemeinsam mit der Armee Operationen durchgef\u00fchrt. Auch hier sei jetzt eine \u00c4nderung notwendig, bzw. im Gange.<\/p>\n<p>Sehr oft wiesen die Gespr\u00e4chspartner auch dem Nachbarn Pakistan eine gro\u00dfe Verantwortung zu. Immer wieder waren auch Vorw\u00fcrfe zu h\u00f6ren. Pakistan h\u00e4tte kein Interesse an einer stabilen Lage in Afghanistan, hie\u00df es. Darum w\u00fcrden dort die Taliban mehr oder weniger offen geduldet und unterst\u00fctzt. Die Hoffnung im Gespr\u00e4ch sowohl mit dem Au\u00dfenminister als auch mit dem Sicherheitsberater ruhten zudem darauf, durch die Erschlie\u00dfung von Bodensch\u00e4tzen der afghanischen Wirtschaft zu helfen.\u00a0<a href=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0101-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1139\" title=\"IMG_0101 2\" src=\"http:\/\/tauber.he-webpack.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0101-2.jpg?w=300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0101-2.jpg 2592w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0101-2-420x315.jpg 420w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0101-2-744x558.jpg 744w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0101-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_0101-2-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Empfang in der Deutschen Botschaft war ebenfalls interessant. Die Botschaft ist ebenfalls von hohen und dicken Mauern umgeben. Neben unserer Delegation waren auch einige in Kabul lebende Deutsche eingeladen. Wie widerspr\u00fcchlich vieles in diesem Land ist, zeigt vielleicht ein Gespr\u00e4ch, dass ich mit einer Lehrerin f\u00fchren konnte, die derzeit an einer Schule in Kabul Deutsch unterrichtet. Ich habe sie nat\u00fcrlich gefragt, wie sie auf die Idee kam, nach Afghanistan zu gehen. Sie sagte dann w\u00f6rtlich: \u201eIch wollte einmal wieder Goethe und Schiller unterrichten.\u201c Auf meine Nachfrage, wo sie denn vorher war, antwortete sie: \u201eAn einer Schule in Neuk\u00f6lln.\u201c Dort sei sie nicht Lehrerin, sondern eher Sozialarbeiterin gewesen. Die afghanischen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler seien so wissbegierig, dass der Schulalltag auch unter diesem Gesichtspunkt nicht vergleichbar mit Deutschland sei. Es bereite ihr gro\u00dfe Freude, dort zu unterrichten, wenngleich gerade die Frage der Bildung junger M\u00e4dchen ein schwieriges Thema sei, denn es sei eben nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass diese die Schule besuchten und arrangierten Ehen \u2013 oft in jungen Jahren \u2013 seien an der Tagesordnung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Der deutsche Botschafter \u00e4u\u00dferte in seinem Lagevortrag die Einsch\u00e4tzung, dass Afghanistan auch nach einem Abzug der Streitkr\u00e4fte weiter Hilfe brauchen&hellip;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"link-more\">\n\t<a href=\"https:\/\/blog.petertauber.de\/?p=1134\" class=\"more-link\">\n\t\tWeiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;Afghanistan III: &#8222;Afganistan braucht eine afghanische L\u00f6sung.&#8220;&rdquo;<\/span>&hellip;\t<\/a>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1136,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"footnotes":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[6],"tags":[188,803,30,298,151],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.petertauber.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/img_7616.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p35WCI-ii","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1134"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1134"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3323,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1134\/revisions\/3323"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.petertauber.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}