{"id":2,"date":"2010-05-28T10:36:21","date_gmt":"2010-05-28T10:36:21","guid":{"rendered":"http:\/\/petertauber.wordpress.com\/?page_id=2"},"modified":"2021-04-26T23:46:29","modified_gmt":"2021-04-26T22:46:29","slug":"about","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.petertauber.de\/?page_id=2","title":{"rendered":"Dr. Peter Tauber"},"content":{"rendered":"<p>Meine Name ist Dr. Peter Tauber. Ich wurde am 22. August 1974 in Frankfurt am Main geboren. Meine Eltern sind Dr. Manfred Tauber und Heidemarie Tauber, geb. Birch, und ich habe zwei Geschwister: Stefanie Tauber und Christopher Tauber.<\/p>\n<p>Der Ernst des Lebens begann bei mir 1981. Bis 1985 besuchte ich die&nbsp;Grundschule Mengendamm in Hannover und von 1985 bis 1987 die ebenfalls in der nieders\u00e4chsischen Landeshauptstadt ans\u00e4ssige Orientierungsstufe L\u00fcerstra\u00dfe. Nach der R\u00fcckkehr aus dem nieders\u00e4chsischen Exil in die hessische Heimat folgte von 1987 bis 1991 der Besuch der Friedrich-August-Genth-Schule in W\u00e4chtersbach. Mein Abitur habe ich 1994 am traditionsreichen Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen abgelegt, welches ich seit 1991 besuchte.&nbsp;Dort war ich auch Schulsprecher und bin der Schule bis heute vielfach, u.a. durch mein Engagement im Verein der Ehemaligen und Freunde, verbunden.<\/p>\n<p>Mein Studium nahm ich im Wintersemester 1994\/95 an der Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main auf, unterbrach es zwischenzeitlich zum Ableisten des Wehrdienstes, um es zum Sommersemester 1996 fortzusetzen. Im Rahmen des Studiums arbeitete ich seit dem Sommersemester 1998 au\u00dferdem als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Lothar Gall und im SFB\/FK 435 &#8222;Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel&#8220;. Im Jahre 2000 folgte der Abschluss des Studiums der &#8222;Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft&#8220; mit dem akademischen Grad Magster Artium und mit Auszeichnung. Im Jahr 2004 habe ich meine berufliche Laufbahn unterbrochen, um meine Dissertation bei Prof. Dr. Lothar Gall zu beenden, die ich zum Jahresbeginn 2007 mit \u201emagna cum laude\u201c abschloss. W\u00e4hrend der Promotionsphase war ich Stipendiat der <a href=\"https:\/\/www.hss.de\/\">Hanns-Seidel-Stiftung<\/a>.&nbsp;Seit M\u00e4rz 2008 habe ich au\u00dferdem einen Lehrauftrag am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t in Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>Meinen Wehrdienst leistete ich im 6.\/PzGrenBtl 152 in Schwarzenborn und im 2.\/F\u00fcUstRgt 40 in Mainz. Der Bundeswehr blieb ich auch danach als Unteroffizier der Reserve und dann als Reserveoffizier verbunden. Im November 2011 hatte ich die Ehre, durch den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizi\u00e8re, zum Oberleutnant der Reserve bef\u00f6rdert zu werden. Seit dem Juli 2020 f\u00fchre ich den Dienstgrad Hauptmann der Reserve.<\/p>\n<p>Nach Ende des Studiums begann ich im Mai 2001 meine berufliche Laufbahn als hauptamtlicher Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Jungen Union Hessen. Ich konnte damit mein ehrenamtliches politisches Engagement erstmals zum Beruf machen. Die Politik sollte mich lange nicht loslassen. Bereits 1991 war ich Mitglied der Jungen Union und dann auch der CDU geworden. Bei der Kommunalwahl 1993 wurde ich in meiner Heimatstadt W\u00e4chtersbach zum damals j\u00fcngsten Stadtverordneten in Hessen gew\u00e4hlt. Vor Ort \u00fcbernahm in zeitweilig den Vorsitz der Partei bzw. der Fraktion. Ich bin zudem bis heute Mitglied des Kreistages des Main-Kinzig-Kreises. Au\u00dferdem war ich von 2003 bis 2009 sechs Jahre Landesvorsitzender der <a href=\"http:\/\/www.ju-hessen.de\/\">Jungen Union Hessen<\/a>, einem der sch\u00f6nsten politischen \u00c4mter, die ich innehatte<\/p>\n<p>Beruflich folgte von Mai 2003 bis Dezember 2004 eine T\u00e4tigkeit als pers\u00f6nlicher Referent der hessischen Kultusministerin und stellvertretenden Ministerpr\u00e4sidentin Karin Wolff.&nbsp;Nach dem Abschluss der Promotion wurde ich im Februar 2007 war Pressesprecher der Deutschen Verm\u00f6gensberatung AG in Frankfurt am Main beruflich t\u00e4tig. Mit meiner Wahl in den 17. Deutschen Bundestag im September 2009 endete diese T\u00e4tigkeit. In der Zusammenarbeit mit Friedrich Bohl als Vorstandsmitglied der DVAG und dem Gr\u00fcnder Prof. Dr. Reinfried Pohl konnte ich viel lernen und mich weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Im Jahr 2008 hatte mich die CDU in meiner Heimat zum Bundestagskandidaten nominiert. Nachdem ich bereits 2002 in meiner Heimatstadt W\u00e4chtersbach f\u00fcr das Amt des B\u00fcrgermeisters kandidiert hatte, war dies das zweite Mal, dass ich ein hauptamtliches politisches Mandat anstrebte. Bei der Bundestagswahl 2009 war es mir dann gelungen, das Direktmandat im Wahlkreis 180 zu gewinnen.&nbsp; In meiner ersten Legislaturperiode im Deutschen Bundestag habe ich mich als Mitglied der Aussch\u00fcsse Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Arbeit und Soziales im Schwerpunkt den Themen Kinderrechte, Ehrenamt, Freiwilligendienste, Kinderarmut und Intersexualit\u00e4t gewidmet. Au\u00dferdem war ich Mitglied der <a href=\"https:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/125\/1712550.pdf\">Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft<\/a>. Gemeinsam mit Freunden aus der CDU gr\u00fcndete ich in dieser Zeit auch den netzpolitischen Verein <a href=\"https:\/\/c-netz.de\/\">cnetz<\/a>, dessen Gr\u00fcndungsvorsitz ich gemeinsam mit Thomas Jarzombek \u00fcbernahm. Der Verein ist bis heute die netzpolitische Stimme der CDU.<\/p>\n<p>Bei der Bundestagswahl 2013 konnte ich meinen Wahlkreis erneut direkt gewinnen. F\u00fcr die CDU habe ich bei den Koalitionsverhandlungen das Thema Digitalisierung mit der SPD verhandelt. Im Dezember 2013 hat mir Bundeskanzlerin Angela Merkel angeboten, die Aufgabe des CDU-Generalsekret\u00e4rs zu \u00fcbernehmen. Mit einem Ergebnis von 97 Prozent hat mich der Parteitag im April 2014 in Berlin in dieses Amt gew\u00e4hlt, dass ich bis zum Februar 2018 innehatte. In meiner Amtszeit war es mein Ziel, die CDU zu erneuern. Wir sind mit der Parteireform \u201eMeine CDU 2017\u201c erste Schritte zur Digitalisierung der Parteiarbeit gegangen und unter der \u00dcberschrift \u201ej\u00fcnger, weiblicher, bunter\u201c war es mein Ziel, mehr junge Menschen, mehr Frauen und vor allem mehr Deutsche mit Einwanderungsgeschichte f\u00fcr ein Engagement in der CDU zu begeistern. Inhaltlich habe ich vor allem f\u00fcr die Schaffung eines modernen Einwanderungsgesetzes geworben und damit eine breite Debatte in der Union ausgel\u00f6st. Inzwischen erkannt auch die CDU an, dass Deutschland seit den 1970er Jahren ein Einwanderungsland ist.<\/p>\n<p>Mit dem erneuten Wahlsieg der CDU bei der Bundestagswahl 2017 konnte Angela Merkel Kanzlerin bleiben und ich habe zum dritten Mal meinen Wahlkreis direkt gewonnen. Nach dem Erreichen dieses Zieles war f\u00fcr mich klar, dass ich eine andere politische Aufgabe \u00fcbernehmen m\u00f6chte. Dies hatte ich mit Angela Merkel bereits im Sommer 2017 so besprochen. Im Winter 2017 war ich zudem schwer erkrankt. Nach meiner Genesung bin ich im M\u00e4rz 2018 Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r bei der Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen geworden. Dieses Amt habe ich \u2013 sp\u00e4ter dann unter Annegret Kramp-Karrenbauer als Ministerin \u2013 \u00fcber drei Jahre ausge\u00fcbt. Der Einsatz f\u00fcr unsere Streitkr\u00e4fte war mir nicht nur als Reserveoffizier eine besondere Ehre. Ich habe w\u00e4hrend meines Wehrdienstes viel \u00fcber mich gelernt. Dem Einsatz der \u00c4rzte im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin verdanke ich w\u00e4hrend meiner Erkrankung mein Leben. So hatte ich das Gef\u00fchl, in diesem Amt etwas zur\u00fcckgeben zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem war und bin ich immer wieder begeistert vom Einsatz der M\u00e4nner und Frauen in der Bundeswehr.<\/p>\n<p>Anfang 2020 habe ich mich entschieden, bei der kommenden Bundestagswahl nicht erneut f\u00fcr die CDU zu kandidieren. Ich wollte nach fast 12 Jahren hauptamtlicher Politik noch einmal eine neue Herausforderung suchen und mehr Zeit f\u00fcr Familie und Freunde haben. Meine Zukunft sehe ich zudem nicht in Berlin, sondern viel eher in meiner hessischen Heimat. Ich arbeite an meiner Habilitation, die von Professor Dr. Hedwig Richter an der Universit\u00e4t der Bundeswehr in M\u00fcnchen betreut wird. Dabei besch\u00e4ftige ich mich mit dem Hitlerputsch und seiner Bedeutung f\u00fcr die Ideologie des Nationalsozialismus.<\/p>\n<p>Als Historiker kann ich bis heute auf eine Liste von \u00fcber 20 wissenschaftlichen und popul\u00e4ren Publikationen verweisen. Auch die Geschichte der CDU hat mich immer wieder besch\u00e4ftigt. Dar\u00fcber hinaus habe ich immer wieder publizistisch zu aktuellen Streitfragen unserer Zeit Stellung genommen. Im Fr\u00fchjahr 2020 ist mein Buch <a href=\"https:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/peter-tauber-du-musst-kein-held-sein-9783963401121\">\u201eDu musst kein Held sein\u201c<\/a>&nbsp;erschienen. Darin schildere ich nicht nur meinen Weg in die Politik, sondern setze mich mit Rollenbildern, Zielen, falsch verstandener M\u00e4nnlichkeit und den Erfahrungen nach schwerer Krankheit auseinander. Im Mai 2021 erscheint mein Buch <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Mehr-Preu%C3%9Fen-L%C3%B6sungen-f%C3%BCr-Einwanderungsgesellschaft\/dp\/3451388928\">\u201eWas h\u00e4lt uns zusammen? L\u00f6sungen f\u00fcr die Einwanderungsgesellschaft\u201c<\/a>. Mit diesem Buch will ich Impulse f\u00fcr die Diskussion f\u00fcr das Selbstbild einer modernen Einwanderungsgesellschaft und eine noch zu findende neue deutsche Identit\u00e4t geben. Leitend sind f\u00fcr mich in diesem Buch dabei Beispiele aus der preu\u00dfischen Geschichte.<\/p>\n<p>Neben meinem Beruf und der publizistischen T\u00e4tigkeit bin ich weiter ehrenamtlich engagiert. So bin ich Mitglied im Vorstand der <a href=\"http:\/\/www.kas.de\">Konrad Adenauer-Stiftung<\/a>. Hier engagiere ich mich vor allem gegen Rechtsextremismus und bin Mitglied des Zeithistorischen Beirats der Stiftung. Die <a href=\"http:\/\/www.ekkw.de\">Evangelische Landeskirche Kurhessen-Waldeck<\/a> hat mich in die Landessynode berufen. Dort arbeite ich als Synodaler in meiner Kirche mit. Au\u00dferdem bin ich Mitglied im Verwaltungsrat von <a href=\"http:\/\/www.ofc.de\">Kickers Offenbach<\/a>. Die Leidenschaft f\u00fcr diesen Fu\u00dfballverein teilt erstaunlicherweise nicht jeder meiner Freunde mit mir.<\/p>\n<p>In meiner Freizeit besch\u00e4ftige ich mich gerne mit guten B\u00fcchern und treibt au\u00dferdem sehr gerne Sport. Ich bin begeisterter Marathonl\u00e4ufer. Au\u00dferdem habe ich einen Hang zu gutem Essen. Seit einigen Jahren bin ich Mitglied im Kreisjagdverein Gelnhausen und gehe mit Leidenschaft dem Waidhandwerk nach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\"><p>Meine Name ist Dr. Peter Tauber. Ich wurde am 22. August 1974 in Frankfurt am Main geboren. 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