Keine Alternative für die CDU

Wie schon nach der Europawahl gibt es auch anlässlich der Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen den Versuch, eine Debatte über den Umgang der CDU mit der AfD loszutreten. Die CDU hat die Diskussion über den Umgang mit der AfD bereits im Vorfeld der Bundestagswahl geführt und ist gut beraten, ihren bisherigen Kurs fortzusetzen. Es gibt zudem einen einstimmigen Beschluss des Bundesvorstands, der deutlich macht, dass wir inhaltlich keinerlei Schnittmengen mit der AfD erkennen können. Es wird keine Zusammenarbeit geben.

Die Strategie ist klar. Und eine Strategie lebt davon, dass man sie durchhält: Die CDU grenzt sich konsequent von der AfD ab. Wir spekulieren nicht über Koalitionen und versuchen nicht, diesen politischen Abenteurern einen Schafspelz zu reichen. Damit werden wir auf lange Sicht Erfolg haben. Am Beispiel der sächsischen Landtagswahl lässt sich das gut belegen. Die AfD ist mitnichten ein „Problem“ der CDU. Weniger als ein Viertel ihrer Wähler kommen aus dem Lager der Union. Während also die CDU nur rund 4,5 Prozent ihrer Wähler an die AfD verloren hat, haben NPD und FDP hingegen über 10 Prozent ihrer Wähler an die hellblauen Hasardeure verloren. In Brandenburg war das Ergebnis noch deutlicher: Dort kam der größte Teil der Wähler der AfD von der Linkspartei, weil Gauland mit seinem Kurs einer Verharmlosung der DDR als Unrechtsstaat und einer Anbiederung an Putins Rußland bei den linken Wählern punkten konnte.

Aber warum scheidet eine Zusammenarbeit mit der AfD grundsätzlich aus? Entscheidend sind inhaltliche Gründe:

  • Die CDU als die Europapartei in Deutschland kann nicht mit einer Partei zusammenarbeiten, die mit Vorurteilen gegen die europäischen Idee Stimmung macht.
  • Die CDU sieht Deutschland fest in der westlichen Wertegemeinschaft verankert. Für uns sind NATO und transatlantische Partnerschaft fundamentale Säulen deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Die AfD stellt das infrage.
  • Die CDU schaut mit der Entwicklung unserer Gesellschaft nach vorn, während die AfD für ein rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild steht. Sie ignoriert die Lebenswirklichkeit.
  • Die AfD diffamiert etablierte Parteien als „Altparteien“ und damit unser erfolgreiches demokratisches System ohne eine Alternative aufzuzeigen.
  • Die AfD verharmlost die DDR, lobt die innere Sicherheit (man kann Lucke nur einen Besuch in Hohenschönhausen empfehlen) im SED-Regime und romantisiert das DDR-Bildungssystem, in dem Kinder indoktriniert wurden und nicht jeder studieren konnte.
  • Weil die AfD die Angst vor Überfremdung schürt, anstatt das richtige Gleichgewicht zwischen Zuwanderung und Flüchtlingspolitk zu suchen.
  • Der AfD fehlt ein Zukunftsthema. Sie begnügt sich mit dem romantisierenden Blick in den Rückspiegel der Geschichte.
  • Der AfD wird nicht einmal von ihren Wählern zugetraut, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Sie ist eine Partei der Angst.

Im Einzelnen sind für mich deshalb folgende Punkte entscheidend:

Die CDU ist DIE Europapartei! Wir wissen, unsere Nation kann ohne Europa ihren Platz in der Welt, das hart erarbeitete Maß an Wohlstand und vielleicht sogar Frieden und Freiheit nicht erhalten. Dies alles konnte nur erreicht werden, weil die CDU seit ihrer Gründung für ein freies Deutschland in einem geeinigten Europa gestritten hat. Die AfD bekämpft diese Politik. Gleiches gilt für die Außenpolitik. Hier träumt die AfD von einem Deutschland, das zwischen Russland und den USA eine nicht genauer definierte Rolle einnehmen solle. Für die CDU und mich ist Deutschland selbstverständlich fest verankert in der westlichen Wertegemeinschaft. Die CDU verrät nicht das Erbe Konrad Adenauers und Helmut Kohls.

Die AfD ist rückwärtsgewandt. Sie setzt darauf, gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen. Kurz gesagt: Das „Ich“ entscheidet. In einer pluralistischen Gesellschaft führt dieser Ansatz zur Spaltung. Die subtile Schwulenfeindlichkeit und latente Diskriminierung von Muslimen in der AfD sind ein Beleg hierfür. Sie stilisiert die traditionelle Rollenverteilung in der Familie gegen andere Formen des Zusammenlebens. Die CDU steht hingegen an der Seite der Familien ohne den Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie ihr Zusammenleben gestalten.

Der Anspruch der CDU ist es, in einer vielfältigen Gesellschaft das Gemeinsame zu betonen und damit die Grundlage für eine gute Zukunft unseres Vaterlandes zu legen. Da ist die AfD anders. Sie lebt von der Provokation und setzt darauf, durch das Herabwürdigen der einen Seite die andere zu überhöhen. Und sie glaubt, den Menschen ein Gesellschaftsbild vorschreiben zu können. Die Forderung nach der Familie mit drei Kindern als „Pflichtaufgabe“ ist so ein Beispiel.

Die Geschichte meiner Partei legt nahe, stets auf das Verbindende im Gedanken der Union zu schauen und danach immer wieder neu zu suchen, aufbauend auf die im „C“ verankerten Wurzeln. Das macht die CDU zu einer modernen und konservativen politischen Kraft. Sie setzt auch in der Gesellschaftspolitik nicht auf Abgrenzung, sondern auf das Zusammenführen ohne der Beliebigkeit das Wort zu reden. Uns geht es um Verantwortung.

Die AfD hat sich im Wahlkampf als Partei stilisiert, die die politische Ordnung der Bundesrepublik massiv kritisiert. Sie spricht von den anderen Parteien nicht als normale Wettbewerber, sondern versucht sie sprachlich herabzuwürdigen, indem sie sie als „Altparteien“ stigmatisiert. Ihr Bundesvorsitzender Bernd Lucke spricht von „entarteter Demokratie“. Die CDU hat unsere politische Ordnung geprägt. Wir sind stolz darauf, für unser Deutschland über Jahrzehnte Verantwortung getragen zu haben und sollen uns nun mit solchen Leuten gemein machen? Niemals.

Wie Lucke wirklich denkt, hat er auf einem Wahlkampfauftritt am 21. August kundgetan: „Die Sachsen haben gezeigt, dass sie sich Politiker vom Halse schaffen können, von denen sie sich nicht vertreten fühlen, von denen sie sich vielleicht sogar verrraten fühlen. Und dass sie dafür dann auch auf die Straße gehen und eine friedliche Revolution machen. Soweit sind wir noch nicht. Ich schlage vor, wir bleiben zunächst bei den demokratischen Mitteln.“

Vielleicht fällt es der AfD-Führung auch deswegen leicht, das DDR-Unrechtsregime zu verharmlosen. Die Behauptung, die innere Sicherheit in der DDR sei vorbildlich gewesen, ist angesichts von Mauer und Stasi eine Verhöhnung der Opfer. Auch die Aussage, dass Bildungssystem in der DDR sei gut gewesen ignoriert, dass dort Kinder politisch indoktriniert wurden, es eine paramilitärische Erziehung gab und man nur studieren durfte, wenn das Elternhaus „genehm“ war. Solche Weltsichten können Christdemokraten nicht teilen. Wir lehnen sie ab.

Außer mit den Sorgen und Ängsten von Menschen zu spielen, hat die AfD kein inhaltliches Angebot. Ihr fehlt ein echtes Zukunftsthema. Der Blick geht ausschließlich zurück.

Über 80 Prozent der sächsischen Wähler glauben nicht, dass die AfD in der Lage ist, Probleme zu lösen. Bei der Europawahl war dieser Wert ähnlich hoch. Die AfD ist damit eine Partei der Angst. Ihr wenden sich Menschen zu, die sich vergessen und zurückgesetzt fühlen, die Angst vor der Zukunft haben oder die unsere Demokratie und politische Ordnung ablehnen – darum auch die hohe Wählerwanderung von der NPD zur AfD.

Die Partei ist schon heute mehr mit sich beschäftigt als mit den Problemen unseres Landes. Nachdem die Partei zum Beispiel eine Unterstruktur für Homosexuelle in der Partei bilden wollte, gab es einen Sturm der Entrüstung am rechtsextremen Rand der AfD, der offen schwulenfeindlich agitiert. Eine Gruppe liberaler Mitglieder kündigte jüngst medienwirksam den Austritt an, weil die Partei zu sehr nach rechts rücke. Ein gutes Beispiel dafür ist auch der Bericht im ARD-Magazin Monitor.

Bis heute bekommt die AfD die Rechtsradikalen und Weltverschwörer in ihren Reihen nicht in den Griff. Matthias Geis hat das für DIE ZEIT gut beschrieben. Seinen Text kann man hier nachlesen. Die Fundstücke von Holocaustleugnern in der AfD bis hin zu Menschen, die den Nahostkonflikt mit dem von anderen Parteimitgliedern der AfD geleugneten Holocaust gleichsetzen – also auf andere Art und Weise antisemitisch sind sind wahrscheinlich der Grund, warum wesentliche Teile der Parteiführung sich für die eigene Mitgliedschaft schämen. Was ein erbärmliches Bild.

Klar will man solche Mitglieder schnell loswerden. Darum will Lucke nicht nur nach der alleinigen Führung der Partei greifen, sondern auch gleich eine Satzungsänderung, mit der man unliebsame Mitglieder mal eben so per Vorstandsbeschluss ausschließen kann. Das offenbart, welches Grundrechtsverständnis dieser Mann hat. Ein Parteiausschluss ohne entsprechendes Schiedsverfahren, ohne die Möglichkeit, angehört zu werden. Das dürfte nicht rechtmäßig sein und zeigt, dass Lucke ein paar demokratische Spielregeln bis heute nicht verstanden hat.

Warum strebt er nach solchen Mitteln? Die AfD bekommt ihre Mitgliedschaft nicht in den Griff: Immer wieder gibt es Meldungen über Mitglieder, die früher in rechtsradikalen Parteien oder Gruppierungen aktiv waren, zuletzt z.B. ein Mitglied der sächsischen AfD-Landtagsfraktion. Wer verstehen will, was im Inneren der AfD geschieht, der lese den Blog des zurückgetretenen und ausgetretenen hochrangigen AfD-Funktionärs Franz Eibl. Der ebenfalls aus der AfD ausgetretene Sebastian Moll beschreibt die AfD so: „Die Alternative für Deutschland besteht im Grunde aus zwei Parteien. Oben gibt es die Partei der Professoren, unten die Partei der Proleten. Mit diesen Proleten, die zwar Integrationskurse für Ausländer fordern, denen aber selbst jede Form europäischer Kultiviertheit abgeht, bekommt man es aber nicht in Talkshows zu tun, sondern erst dann, wenn man sich tatsächlich an der Basis zu engagieren beginnt.“

Eine politische Kraft wie die AfD kann daher weder inhaltlich, noch personell und auch nicht strategisch ein Partner für die Union sein. In den 1990er Jahren hat die CDU sich auch nicht als Partner der Republikaner angeboten. Die CDU hat es nach der herben Wahlniederlage 1998 geschafft, Vertrauen in der Mitte zurückzugewinnen. Wir setzen als Volkspartei auf unsere drei Wurzeln. Wir sind die Partei, in der Menschen, für die das „C“ eine besondere Bedeutung hat, die die soziale Marktwirtschaft für das richtige ordnungspolitische Prinzip halten und die ihr Vaterland lieben, zusammen kommen.

Mit dieser Haltung repräsentieren wir auch den überwiegenden Teil der Wählerschaft von CDU und CSU. Nach jüngsten Umfragen lehnt fast drei Viertel der Wählerinnen und Wähler der Union eine langfristige Öffnung von CDU und CSU für eine Zusammenarbeit mit der AfD ab.

Die CDU wirbt um die Zustimmung der Wählerinnen und Wähler. Dazu gehören natürlich auch die, die jetzt der AfD ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir nehmen die Sorgen und Nöte ernst und wir müssen besser werden bei der Erklärung unserer Politik. Das ist kein leichtes Handwerk und betrifft von der Globalisierung über die Digitalisierung bis hin zum demographischen Wandel die großen Themen unserer Zeit. Wenn Menschen das  Gefühl haben, dass wir uns nicht um die für sie wichtigen Dinge kümmern, dann machen wir etwas falsch.

Die Antwort kann aber nicht sein, dass wir darüber nachdenken, mit einer politischen Kraft zusammenzuarbeiten, die entscheidende Werte und Überzeugungen der Christdemokratie ablehnt. Wir müssen als CDU besser auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen und kritisch mit uns selbst sein. Das ist die richtige Antwort auf neue Herausforderungen. Sich ihr als Partner einer vermeintlichen „Alternative“ andienen oder sie gar aufwerten sicher nicht.

Übrigens haben auch die Anhänger der Union eine klare Meinung. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des ZDF lehnen 75 Prozent eine Zusammenarbeit unserer Partei mit der AfD ab, nur 15 Prozent würden eine solche Zusammenarbeit befürworten. Zehn Prozent haben keine Meinung in dieser Frage. Das bedeutet, dass der Kurs der Parteiführung von den Anhängern mitgetragen wird.

Nachtrag: Ich wundere mich über den einen oder anderen Appell nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen, die CDU solle JETZT die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD suchen. Das machen wir seit der Europawahl intensiv. Niemand hat behauptet, die AfD verschwindet so schnell wie sie gekommen ist, trotz der kurzfristigen Erfolge bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass das Überleben der AfD alles andere als sicher ist. Bei genauerer Analyse bestätigen auch die aktuellen Wahlergebnisse diese Einschätzung. Und die CDU tut gut daran, sich um die Themen der AfD zu kümmern, die auch unsere Wähler ansprechen. Das reicht.

 aktualisiert am 7.12.2014.

Kommentar schreiben

33 Kommentare.

  1. Heinz-Peter Mess

    Die AfD hat inzwischen einen offiziellen Arbeitskreis (BIG) für Homosexuelle. Ansprechpartner ist Mirko Welsch mirko.welsch@email.de
    Bernd Lucke und der Bundesvorstand haben diese Untergliederung ausdrücklich befürwortet. Die Leitlinien der AfD stehen im übrigen für eine volle Rechtsstaatlichkeit auch in dieser Frage. Das bedeutet: Der Forderung unserer Verfassungsrichter nach einer Gleichstellung beider Rechtsinstitute (Ehe und Eingetragene Partnerschaft) ist Folge zu leisten. Auch das Adoptionsrecht wurde inzwischen erweitert. Die AfD respektiert das, sie respektiert aber auch die Meinung konservativer Mitglieder, die das z.B. aus religiösen Gründen ablehnen. Der Staat hat allerdings die Forderungen nach Gleichstellung umzusetzen. Die Ablehnung ist reine Privatsache.

  2. Die Haltung einiger ostdeutscher AfD-Politiker zum Thema Gleichstellung ist problematisch. Im Westen und in Berlin ist die Stimmung anders. Die AfD hat inzwischen einen offiziellen Arbeitskreis (BIG) für Homosexuelle. Die Leitlinien der AfD stehen im übrigen für eine volle Rechtsstaatlichkeit auch in dieser Frage. Das bedeutet: Der Forderung unserer Verfassungsrichter nach einer Gleichstellung beider Rechtsinstitute (Ehe und Eingetragene Partnerschaft) ist Folge zu leisten. Auch das Adoptionsrecht wurde inzwischen erweitert. Die AfD respektiert das, sie respektiert aber auch die Meinung konservativer Mitglieder, die das z.B. aus religiösen Gründen ablehnen. Der Staat hat allerdings die Forderungen nach Gleichstellung umzusetzen. Die Ablehnung ist reine Privatsache.

  3. Prof. Dr. Helge Stadelmann

    Lieber Herr Tauber, ich stimme als CDU-Mitglied gerne mit den wesentlichen Aussagen und der Gesamtmessage überein. Nur, Lehren aus den AfD-Erfolgen zu ziehen, heißt auch, nicht jedesmal erst den Hofknicks vor der Schwulenlobby zu machen, bevor man etwas Positives über Familien sagt. Vielleicht sollten wir auch die demographische Herausforderung ernster nehmen. Im kinderärmsten Land der Welt sollten wir als CDU es irgendwann schaffen, etwas Positives über Kinder zu sagen – vielleicht sogar Attraktiveres, als dass demographisch gesehen 2.1 Kinder pro Frau nötig wären. Freundliche Grüße nach Berlin!

  4. Lieber Peter Tauber,
    cih bin der Ansicht, dass die etablierten Parteien
    auch unsere CDU zuwenig auf die Wähler zugeht.
    Es muss jetzt das Ziel sein die AfD in den Parlamenten zu stellen und bei jeder Gelegenheit der
    Öffentlichkeit klar machen was geschehen würde wenn
    die Ideen dieser Leute in die Praxis umgesetzt würden.

  5. Dieter Blechschmidt

    Lieber Peter Taubert

    ich bin sehr traurig über die Haltung der CDU zur AfD, besonders auch zu den wenig stichhaltigen Begründungen.

    •die AfD ist in keinster Weise europafeindlich
    sie will nur keine Eurorettung um jeden Preis
    das vernünftig und forwärtsgewandt

    •ist eine Partei rückwärtsgewandt, wenn sie das christliche Menschenbild hochhält, ihr die Familie und die Ehe wichtig ist, wenn sie für den Schutz des ungeborenen Lebens eintritt ? wegen genau dieser Zeile bin ich 1996 in die CDU eingetreten – leider ist die AfD wohl die einzige Partei die diese Zukunfstthemen noch ernst nimmt

    • es ist unerträglich und respektlos wie leider auch die CDU die AfD diffamiert, verleumdet und in die rechte Ecke stellt, ich schäme mich hier sehr für meine Partei und das sollte schnellstens beendet werden

    Lieber Peter Taubert, wenn wir so weiter machen verlieren wir noch mehr Wähler und Mitglieder an die AfD. Wir sollten sie besser als Partner der uns am nächsten steht wahrnehmen

  6. Widerspruch, euer Ehren, die AfD wird man nicht einfach los, wenn man sie ignoriert und beispielsweise sagt, die CDU ist die Europapartei. Was CDUSPDGRÜNE, also die übriggebliebenen Parteien, noch nicht wirklich verstanden haben, ist, dass die Bürgerinnen den oftmals wirklichkeitsfremden (Selbst)Beschwörungen der Politik, beispielsweise in Sachen Europa, nicht mehr glauben. Zugegeben, Angela Merkel agiert nüchterner in Europa, sie macht das im Europäischen und Deutschen Interesse sehr gut. Aber wann fangen die Parteien mal an, den Menschen zu sagen, dass jeder von uns Teil des Problems ist. Und Teil der Lösung werden muss. Wann hören CDUSPDGRÜNE mal auf, einen Versprechenswettbewerb zu starten nach dem Motto, gibts du mir mein Wünsch dir was, kriegst Du meines. Change, we can believe in! Wer fängt an?

  7. Politiker wie Sie, sind der Grund, warum sich Wähler der AfD zuwenden.

    Ehemals CDU-Wähler, würde ich meine Stimme Ihrer Partei auf Lebenszeit nicht mehr geben (und nein, ich bin mit 47 kein „alter Natzzziii“, sondern erfolgreicher Unternehmer).

    Warum bekämpfen Sie nicht mit gleicher Verve Die Linke, die ein verfassungsfeindliches Programm hat (und 28,2% in Thüringen!!!) und oder koalieren mit den Grünen, die für nahezu alles stehen, was Konservative ablehnen.

    Die „Sozialdemokratisierung“ der CDU wird für weiteren Zulauf für die AfD sorgen und ich freue mich auf Ihr langes Gesicht nach der Wahl in Hamburg und Bremen.

    Hier nun meine Thesen:

    1.) Die AfD wird sich im Parteienspektrum festsetzen und 2017 in BT einziehen
    2.) Mittelfristig wird es Koalitionen mit der AfD geben – vermutlich werden Sie bis dahin aber kein G-Sekretär mehr sein (was kein großer politischer Verlust darstellen sollte)

  8. Sehr geehrter Herr Dr. Tauber, ich befürchte, dass die CDU eine Entwicklung “verschläft” und die Verdrossenheit Ihrer Wähler unterschätzt. Innenpolitisch fehlt e an allen Ecken und Kanten an klaren Aussagen und/oder an einer bürgerfreundlichen Umsetzung. Von der Regierung hört man von Projekten von Frau Nahles (SPD) und der CSU (Herrn Dobrindt) mit der unsäglichen Maut! Ich erinnere mich, dass Frau Merkel vor der Wahl gesagt hat, dass es mit Ihr keine Maut gäbe und auch Steuererhöhungen eine Absage erteilt. Mittlerweile hat aber auch Herr Schäuble die “Abgabe” entdeckt. Ich befürchte auch hier, dass letztlich wieder der deutsche “Michel” bezahlt und die “Ausländer” (ein populistischer Begriff der CSU), wer sind diese überhaupt in Europa??, nur über uns lachen werden.

    Mit bestem Gruß

  9. Sehr geehrter Herr Dr. Tauber, ich befürchte, dass die CDU eine Entwicklung “verschläft” und die Verdrossenheit ihrer Wähler unterschätzt. Innenpolitisch fehlt es an allen Ecken und Kanten an klaren Aussagen und/oder an einer bürgerfreundlichen Umsetzung. Von der Regierung hört man von Projekten von Frau Nahles (SPD) und der CSU (Herrn Dobrindt) mit der unsäglichen Maut! Ich erinnere mich, dass Frau Merkel vor der Wahl gesagt hat, dass es mit ihr keine Maut gäbe und sie auch Steuererhöhungen eine Absage erteilt. Mittlerweile hat aber auch Herr Schäuble die “Abgabe” entdeckt. Ich befürchte auch hier, dass letztlich wieder der deutsche “Michel” bezahlt und die “Ausländer” (ein populistischer Begriff der CSU), wer sind diese überhaupt in Europa??, nur über uns lachen werden.

    Mit bestem Gruß

  10. Ich bin kein Freund der AfD, aber unabhängig von der Introktination der DDR Kinder und Bevölkerung war das Schulsystem der DDR nicht schlecht, vielleicht auch das Sicherheitsgefühl. Wir bauen immehr nur Polizei ab. Am Schulsystem wird nur rumlaboriert, es wird aber nicht besser. Man sollte von allen Seiten mit Pauschalurteilen vorsichtig sein, auch bei der CDU. Man sollte den guten von dem schlechten Weizen trennen! Die CDU muß besser auf Mitglieder und die Bevölkerung allgemein hören! Ich unterstütze moralisch die Gruppe um Herrn Bosbach in Sachen AfD!

  11. Guten Tag Herr Tauber!
    Ich stimme in vielen Punkten mit Ihnen überein. Sehe ein sinnvolles Handeln darin, dass wir nicht gegen die AFD wettern. Weil jedes Erklären macht sie interessanter. Die CDU muss ein Programm aufstellen, dass die abbtrünnigen wieder zurückholt und somit die AFD keine Chance mehr hat. Geben Sie den Wählern die gerade Ausrichtung der CDU, sodass man auch die alten Richtungen wieder erkennen kann und nicht ein Gemisch aus Schwarz/Rot. Auch ist es wichtig auf die Belange der Bürger einzugehen. Die CDU muss vom hohen Ross heruntersteigen und dem Bürger zeigen, dass wir eine Einheit sind. Bitte machen Sie nicht den Fehler zusagen, dass wir ja nur 4,5 % verloren haben und die anderen viel mehr. Solche Vergleiche erlaubt sich unsere Landesregierung. Und mit der wollen wir ja wohl nicht auf eine Stufe gestellt werden. Wir dürfen niemanden verlieren.

  12. Dr. Günter Götz

    Ich bin zwar erst 42 J. bei der CDU und mein erster Kreisvorsitzender war Dr. Heiner Geissler in Mainz. Aber zur AfD: Unter den deutschen Wählern, aller Richtungen, wird die Sorge um unser Geld immer deutlicher erkennbar. Der EURO macht Sorgen, nämlich dass wir Deutsche auf lange Sicht die Warmwasserländer finanzieren, zulasten unserer Kinder und Enkelkinder. Wie kann eine Währung, der EURO, gleichwertig sein, wenn in den Schuldnerländern die Arbeitsproduktivität bei ca. 15 €/Arbeitsstunde liegt, in D aber bei ca. 40 €/Arbeitsstunde? Und das bei nahezu gleich-wertiger Konsumneigung, also Verbrauch? Die heutigen Kredite sind für den deutschen Steuer-zahler auf Dauer verloren, was gegen den Lissabonvertrag verstößt, der einen EURO-Finanzausgleich verbietet. Dagegen zu sein, würde für die CDU bedeuten, der AfD die „Luft“ aus ihren Programm zu nehmen. Aber so weitermachen, nämlich D als Dauersubventionierer der Südländer zu etablieren, bedeutet die EURO-Gegner und damit die AfD zu stärken. Der deutsche Wähler muss sicher sein, dass nicht die künftigen Generationen die Zeche der heutigen EURO-Stützungspolitik tragen müssen. Keine leichte Aufgabe, aber ein klares Ziel für die CDU-Führung.

  13. Christoph Schickle

    Sehr geehrter Herr Tauber,
    was Sie und die CDU-Spitze machen, enttäuscht.

    Die AfD vertritt Positionen, die noch vor wenigen Jahren zu den Grundwerten der CDU gehörten.

    Doch die CDU will nur noch Koalitionen mit SPD und Grünen? Letztere sind aus dem sehr linken Rand hervorgegangen und beide sind Steigbügelhalter der umbenannten SED. Und So will die CDU noch „ihr Profil schärfen“?

    Wo bürgerliche Mehrheiten bestehen, sollte die CDU keine links-Regierungen anstreben und deshalb für Koalitionen mit der AfD offen sein.

    Christoph Schickle, Vorsitzender CDU Eisingen

    • In der Sache falsch. Welche Positionen vertritt die AfD, die mal CDU-Positionen waren? Wir waren nie für die Drei-Kind-Familie, wir waren nie für Volksabstimmungen und wir haben nie Positionen vertreten, die die AfD in der Europapolitik einnimmt. Bitte Beispiele! Außerdem besteht Politik darin, aktuelle Probleme mit aktuellen Antworten zu lösen. Rezepte von gestern funktionieren selten, selbst wenn sie damals gut und richtig waren.

      • Christoph Schickle

        Beispiel: für die CDU gehörte die Ehe von Mann und Frau und die Familie zum Leitbild. Noch 1998/1999 hat sich die CDU gegen die von rot-grün eingeführte Lebenspartnerschaft ausgesprochen. Heute bezeichnen Sie die AfD als „schwulenfeindlich“, weil in der AfD immer noch Ehe und Familie an erster Stelle stehen. Aktuell: gegen den ideologisch motivierten Bildungsplan von grün-rot in Baden-Württemberg hat sich die AfD von Beginn an deutlich positioniert, die CDU hat erst dann zaghaft reagiert, als sie gesehen hat, dass der eine oder andere konservative Wähler „eingesammelt“ werden könnte. Dennoch arbeitet die CDU heute lieber mit grün-rot zusammen als mit rechtsdemokratischen, bürgerlichen Kräften. Dies zeigt, dass sie von einer Partei der Mitte zu sehr nach links gerückt ist. Oben kritisieren Sie die AfD wegen Äußerungen zum DDR-Bildungssystem und zur inneren Sicherheit. Diese AfD-Äußerungen gefallen mir auch nicht. Doch es war die CDU, die nach 1990 die Übernahme des DDR-Abtreibungsrechts mit befördert hat, was uns seither in großem Maße schadet. Und wie schon erwähnt, ist es die CDU, die in den rot-grünen Steigbügelhaltern der alten SED ihre Wunschkoalitionspartner sieht. Die CDU gibt sich besonders vor Wahlen scheinbar Konservativ, will „ihr Profil schärfen“, um dann anschließend linke Politik zu machen, im Zweifel mit grün-rot. Eine nur noch links orientierte CDU wird für viele jedoch dauerhaft unwählbar sein.
        Christoph Schickle, Vositzender CDU- Gemeindeverband Eisingen

    • Dieter Blechschmidt

      Lieber Herr Schickle,

      ich stimmen Ihnen 100% zu. Ich denke auf kommunaler und menschlicher Ebene läuft die Zusammenarbeit CDU-AfD schon. Ich bin als CDU-Kreisrat sehr froh über die 5 neuen Kollegen von der AfD. Würden wir nicht ständig sozialdemokratische Politik machen wären das sicher CDU-Sitze geworden. Ist in Berlin schon mal jemand aufgefallen, dass wir in Sachsen das schlechteste CDU-Ergebnis aller Zeiten in einer Landtagswahl hatten?

  14. Christoph Schickle

    Sehr geehrter Herr Dr. Tauber,
    sehr interessant, dass Sie von Ihrer Meinung abweichende Kommentare offenbar löschen.

    • Lieber Herr Schickle, ich lösche keine Kommentare. Da ich die Seite aber selbst verwalte und das kein Mitarbeiter macht, dauert es immer mal ein paar Tage, bis ich Kommentare freischalte.

      • Dr. Günter Götz

        Sehr geehrter Herr Dr. Tauber,
        am 15.9.2014 habe ich sofort einen Kommentar geschrieben, speziell zum Thema EURO-Länder-Probleme und AfD. Wo ist mein Kommentar? Sie löschen doch, wenn es Ihnen nicht passt oder Sie haben keine schlüssige Antwort.Heute ist der 19.9.14. Von Montag bis Freitag werden Sie wohl 5 min Zeit dafür finden…Wahrscheinlich löschen Sie diese Zuschrift ebenso.
        Mit freundlichen Grüßen nach Berlin
        Dr.G.Götz

  15. Ad 1: Warum wird Seitens der Öffentlichkeit (acu CDU) soviel Aufhebens um die AfD gemacht? Ich ignoriere sie nochnichteinmal. Ansonsten stimme ich Herrn Kohler zu: laßt sie kommen.
    AD 2: Schlimmer finde ich die Akzeptanzschwäche der Parteien in den Augen der Wähler.
    Ad 3: Bei uns findet die CDU seit der (kommunal-)Wahlniederlage vor Monaten (Nds)überhaupt nicht mehr statt, weder als Partei, noch als Fraktion.

  16. Sehr geehrter Herr Tauber,

    die CDU als dominierender Partner der Bundesregierung sollte noch verstärkter die Themen, Wirtschaft, Finanzen, Außenpolitik aber vor allem Kriminalitätsbekämpfung, innere und äußere Sicherheit sowie Zuwanderung mit klaren Richtungsaussagen besetzen. Schaffen Sie beispielsweie ein modernes Zuwanderungsgesetz, dass deutlich die Handschrift der CDU trägt. Machen Sie beispielsweise deutlich, dass wir verlässlicher NATO-Partner sind und nicht nur Soldaten-Kitas einweihen. Zeigen Sie, dass die CDU Kümmerer ist. Dann kann der AfD-Spuk bald vorbei sein.

  17. Dieter Blechschmidt

    Lieber Peter Tauber,

    was Sie hier zur AfD schreiben macht mich sehr traurig. Haben wir es als CDU wirklich nötig mit offenkundigen Falschaussagen und in einem unerträglichem Ton gegen einen fairen und uns in vielen Punkten sehr nahestehende politischen Wettbewerber vorzugehen?
    Wie kommen Sie darauf das die AfD europafeindlich wäre ? Die AfD will lediglich das bestehende wichtige EU-Verträge eingehalten werden, das nationale Parlamente das Haushaltsrecht behalten und das der Euro nicht um jeden Preis in jedem Land gehalten werden muss – was ist daran falsch ?
    Falsch ist die Aussage unserer Kanzlerin „scheitert der Euro, scheitert Europa“ das ist nicht nur grundfalsch sondern auch verletzend für alle Dänen, Schweden, Briten, Polen, Tschechen usw..
    Was ist daran rückwärtsgewandt, wenn die AfD für den Schutz des ungeborenen Lebens, für den Schutz der Ehe und der Familie und die Gestaltung des christlichen Menschenbildes eintritt ?
    Auch wegen dieser Zukunftsthemen bin ich 1996 in die CDU eingetreten und dafür engagiere ich mich als CDU-Kommunalpolitiker. Sind das etwa keine Ziele unsere CDU mehr?
    Ich hoffe sehr dass die Bundes-CDU hier sehr schnelle zu eine der Realität entsprechenden Politik zurück kehrt und die AfD als Partner akzeptiert. Immerhin hat es die AfD geschafft, das es im sächs. Landtag jetzt nur noch eine Partei gibt, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Auf Kreisebene klappt übrigens die Zusammenarbeit mit den Kollegen der AfD breits bestens und ich hoffe sehr das in ein paar Jahren auch Koaliationen auf Landes- und Bundesebene möglich werden.

    • Tut mir leid, aber da ist die Führung der Partei und auch unsere Anhänger sehr klar: Es wird keine Zusammenarbeit mit der AfD geben. Unabhängig von der Frage, ob es sie 2017 überhaupt noch gibt.

  18. Bernhard Willis

    Sehr geehrter Herr Dr. Tauber mein Beitrag vom 16.09.2014 war wohl für eine Veröffentlichung zu politisch unkorrekt. Wichtig ist mir aber, dass Sie meine Meinung, mit der ich definitiv nicht alleine stehe, zur Kenntniss genommen haben. In 2-3 Jahren wird man auch über diese Themen offen sprechen dürfen. Da hat sich die letzten Jahre einiges getan in unserem Land.
    Mit freunlichen Grü

  19. Sehr geehrter Herr Tauber,

    Absolute Zustimmung für Ihren erhellenden Blogkommentar!

    Rasche Entzauberung der AfD tut Not, denn sie nutzt die Stimmen vieler
    sozial-benachteiligter, enttäuschter und verlassener Wähler um in die einst
    christdemokratisch dominierten Parlamente einzuziehen. Leider
    hapert es mit ihrem Blog an Reichweite 😐 (was nicht böse gemeint ist).

    Lassen sie den Vortritt der AfD – stellen sie diese publikumswirksam und in einer
    offenen Diskussion im Duell, in der sie deren Populisten mit ihre guten Rhetorik und
    christdemokratischen Positionen zeigen könnten, wer den Wähler an der Nase
    herumführt.

    Die AfD ist auf Publicity angewiesen (deswegen produziert sie auch bewusst Skandälchen) und wird sicherlich einen der ihren schicken, um sich mit Ihnen zu messen. Hier könnten sie ihr Profil schärfen und würden die Partei zu einer Stellungnahme zu den von Ihnen genannten Punkten zwingen.

    Vielen Dank und viel Erfolg

  20. Rudolf Stoschek

    Lieber Herr Tauber,

    ich Danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre klaren Aussagen bezüglich der AFD was die Position der CDU betrifft. Ich finde einige Kommentare sehr beachtlich, bei anderen rollen sich meine Fußnägel auf vor Schrecken. Sehen wir uns doch das Schicksal der SPD an!
    In den 80er Jahren noch unter Helmut Schmidt kam die erste Konkurrenz der SPD die Grünen auf die Politische Bühne. Was danach kam weiß jeder, der nicht auf dem Mond lebt. Nun sind noch die Linke dazu gekommen, wo die Vorgänger PDS und WASG hießen! Resultat, die SPD ist weit davon entfernt, im Bund eine Regierungsfähige Mehrheit zu erringen, weil Grüne und Linke ihnen mindestens 20% ihrer Wähler streitig gemacht hat!

    Warum sollte die CDU im Bezug auf die AFD den gleichen Fehler machen und das selbe Schicksal bei dauerhaft 25% zu landen anstreben? Konservative oder Bürgerliche Politik ist dann endgültig jenseits aller Realität.

    Die CDU sollte ihr Konservatives Profil stärken, nicht versuchen, eine SPD light zu sein und wieder ihre Grundwerte hegen pflegen und festigen. Ein Bündnis mit der AFD würde der CDU langfristig schaden und ihre Mehrheitsfähigkeit warscheinlich dauerhaft an die AFD verlieren.

    Wer das will,sollte sich aber bitte mit seiner Kritik zurückhalten und sich nicht beschweren, wenn auch die letzte verbleibende Volkspartei ihre Mehrheitsfähigkeit für immer verliert.

  21. Dr. Armin Conradt

    Hallo Herr Tauber

    Wie Sie mir in Ihrem Brief schrieben, wollen Sie die CDU feministischer, moslemfreundlicher und antifamilien-orientierter machen. Sie bezeichnen dies als moderne Gesellschaftspolitik. Die CDU hat Deutschland gemeinsam mit SPD FDP Gruenen und Kommunisten zu einem Land geformt, in dem der einzelne mehr Wert hat als die Gemeinschaft, in der christliche Religion keine Rolle spielt und sich viele – auch bewusst massenhaft eingeschleuste Auslaender – unsozial verhalten können, indem sie auf Kosten der schwer arbeitenden Menschen hier ohne Gegenleistung leben. Meine Nachbarn, Freunde Familie und ich haben dies mittlerweile erkannt und waehlen deshalb AfD. Als ehemaliger CDU Funktiostraeger habe ich nun endlich wieder eine politische Heimat. Ihnen wuensche ich fuer Ihre politische Zukunft, dass Sie eine haben.
    Mit freundlichem Gruss
    Dr. Armin B. Conradt

    • Schade, dass Sie meinen Brief nicht richtig gelesen haben. Ich will mehr Frauen in der CDU, aber keine Feministinnen, ich will mehr junge Leute in der CDU, weil die meisten sich später eine Familie wünschen und ich will mehr Zuwanderer in der CDU, von denen übrigens nur ein kleiner Teil muslimischen Glaubens ist. Das sollten Sie bitte registrieren.

  22. Florian Lehmitz

    Sehr geehrter Herr Tauber,

    ich bin 21 Jahre alt und bin seit einigen Monaten CDU-Mitglied und Mitglied in der JU. Ihre Meinung zur AfD teile ich vollkommen. Als junger und weltoffener Mensch, kann man die Meinungen der AfD nicht teilen bzw. vertreten. Jeder soll so leben können, wie er es für gut befindet, solange er andere Menschen dadurch nicht schadet bzw. verletzt. Da brauchen wir keine Partei, die den Leuten eintrichtern und vorschreiben will, wie sie zu leben haben. Dies haben wir im Extremen schon von 1933-1945 in ganz Deutschland und von 1945-1989 in Ostdeutschland durch und alle wissen wohl, wohin das führt(e). Ich bin froh, dass ich diese Zeit nicht mitmachen musste!!! Auch die Politik, die die CDU heutzutage vertritt, ist für das gesamte Deutschland die Beste, die sie je gemacht haben. Eine erfolgreiche und ansehnliche Bundesregierung muss!!! Politik für alle und für alle Zielgruppen machen und nicht nur seine Wählergruppen bedienen, auch wenn diese im Wahlkampf vor allem angesprochen werden sollen. Es nützt Deutschland nichts, wenn nur rechte Positionen durchgesetzt werden. Für eine verantwortungsvolle Wirtschafts- und Sozialpolitik, die jedem nutzen soll, muss man auch mal leicht nach links schauen. Dies finde ich vollkommen in Ordnung. Denn so wird die Mitte bedient und angesprochen, wofür die CDU steht und stehen will. Kurz gesagt: Mal leicht nach rechts und nach links schauen. Die Politikverdrossenheit liegt doch darin, dass nur Politik für seine Zielgruppen gemacht wird und das dann nicht nach links oder rechts geschaut wird und die Politik nicht für alle gemacht wird, weniger mit dem sehr kleinen „Linksgang“ der CDU. Ich kann für mich sprechen, ich stehe hinter dieser Politik und hinter der Großen Koalition! und hinter dem Umgang mit der AfD. Machen Sie weiter so, Herr Tauber!!!
    mfg Florian Lehmitz

  23. Friedrich Wagner

    Sehr geehrter Herr Tauber,
    ich mache mir sorgen um unsere Partei. Warum lügen wir uns etwas vor?
    Die AfD soll EU feindlich sein und Rückwärtsgewand?

    Das sehe ich leider ganz anders.
    Die AfD bekennt sich klar zu Europa und vertritt Ansichten die wirklich zu durchdenken sind. Jeder der Ihr zuhört oder sich mit Ihr beschäftigt wird das merken.

    Diese Partei ist genau auf dem Kurs, der unser Boot ins schwanken bringen kann.

    Denn unsere angeblich tolle Auffassung zur Alltagspolitik ist glaube ich zwar nicht Rückwärtsgewand, aber dafür ein bisschen zu schnell nach vorne gesprungen.

    Sie selbst haben doch am eigenen Leib gemerkt, wenn man nur mal kurz etwas äußert im Sinne von Abtreibungskritik, was dann für ein mediales Feuer losgelöst wird.

    Handeln sie fair und gehen Sie auf die Menschen ein, sonst ist es bald vorbei mit unserer schönen CDU.

    Liebe Grüße

    Friedrich Wagner

Kommentar schreiben


Hinweis - Du kannst dies benutzenHTML tags and attributes:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>